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Keine Macht dem „Ähm“

14 Januar 2016,   By ,   0 Comments

Es ist nicht besonders souverän, seinen Redefluss mit diesem kleinen Wörtchen zu oft zu unterbrechen. Deshalb hier ein kleiner Trick, den man wunderbar zu Hause trainieren und dann beim nächsten Vortrag erfolgreich anwenden kann. Sie picken sich einen Satz raus, der nicht mehr als 8 Worte hat.

Zum Beispiel: „Ich stelle heute die Marketingstrategie für 2016 vor.“ Stellen Sie sich an die Stirnseite Ihres Esstisches und widmen jedem Stuhl im Uhrzeigersinn EIN Wort. (Erster Stuhl) „Ich“ (nächster Stuhl) „stelle“ (nächster Stuhl) „heute“ (nächster Stuhl) und so weiter. Wenn Sie keine acht Stühle haben, beginnen Sie eben wieder von vorne.

Was sich anfangs etwas merkwürdig anfühlt, führt nach mehrfachem Ausprobieren nicht nur dazu, dass Sie überhaupt gar keinen Platz mehr für ein „Ähm“ haben, sondern gleichzeitig auch langsamer sprechen. Und – ganz nebenbei – trainieren Sie auch noch den Blickkontakt mit den (zugegeben während der Übung nicht anwesenden) Zuhörern.

Wenn Sie etwas geübter sind, picken Sie sich längere Sätze raus und widmen jedem Stuhl auch mal zwei oder drei Worte. Sie können dann auch variieren: Ein Stuhl bekommt nur ein Wort, der nächste zwei, der nächste wieder eins, dafür der vierte Stuhl drei Worte.

Probieren Sie es aus. Viel Erfolg!

 

 

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