Einen Glaubenssatz auflösen: Warum und wie?

Ich bin ja eher eine Freundin des „eruptiven Bloggens“. Das heißt, ich blogge nicht nach einem durchdachten Redaktionsplan, sondern eher wie die Themen mich antriggern.

 

Und heute triggert mich gerade der Glaubenssatz einer sehr lieben Kollegin an:

 

„Ich muss in allem, was ich tue, 10 Jahre Erfahrung haben.“

Dieser Satz hemmt sie seit Monaten, ins Tun zu kommen. Sie hat eine phantastische Idee, sehr viel Erfahrung, ein hervorragendes Standing, eine sehr positive Ausstrahlung, eine fundierte Ausbildung … aber … diesen Glaubenssatz, den sie auch begründen kann:

 

„Ich muss in allem, was ich tue, 10 Jahre Erfahrung haben, weil meine Kunden das erwarten.“

 

Natürlich ist ihr von der Logik her ganz klar, dass sich dieser Glaubenssatz von allein ad absurdum führt. Aber wir wissen ja, solche Glaubenssätze sind hartnäckig und widersetzen sich logischen Analysen.

 

Die sind wie kleine trotzige Kinder: „Ich will aber.“ In diesem Fall will dieser Glaubenssatz sicher auch was positives, nämlich diese großartige Kollegin davor bewahren, dass sie Unternehmen ein Angebot macht, in dem sie noch nicht genügend praktische Erfahrung hat.

 

In jedem Fall aber hindert er sie daran, ihr Angebot, ihr Konzept, ihre Methode, ihr Know-how Unternehmen aktiv anzubieten.

 

 

Also, wie löst man solche Glaubenssätze auf?

Hier bediene ich mich der wunderbaren Byron Katie, der Autorin von „Lieben, was ist“ und der Entwicklerin von „The Work“, das sind vier Fragen, mit denen sich jeder Glaubenssatz enttarnen lässt:
Wir schreiben uns den Glaubenssatz nochmal genau auf:

 

„Ich muss in allem, was ich tue, 10 Jahre Erfahrung haben, weil meine zukünftigen Kunden das erwarten.“

 

  1. Frage: Ist das wahr?
  2. Kann ich absolut sicher wissen, dass das wahr ist?
  3. Wie reagiere ich auf diesen Gedanken?
  4. Wer wäre ich ohne diesen Gedanken?

 

 

Wenn Sie zu einem Satz alle vier Fragen gestellt haben, drehen Sie Ihre Aussage um.

 

Sie lautet dann beispielsweise:

 

„Meine Kunden erwarten nicht, dass ich 10 Jahre Erfahrung habe.“

Oder

„Ich erwarte von mir, dass ich 10 Jahre Erfahrung habe.“

 

Oder

„Ich erwarte von anderen, dass sie 10 Jahre Erfahrung haben.“
Fragen Sie sich:

 

Ist diese Umkehrung genauso wahr oder wahrer, wie das, was ich aufgeschrieben habe? Vielleicht finden Sie noch weitere Umkehrungen.

 

Es kann auch sein, dass Sie erstmal herausfinden, dass der Glaubenssatz, den Sie formuliert haben, gar nicht der eigentliche Antreiber ist.

 

Vielleicht heißt der Glaubenssatz dahinter:

„Nur wer 10 Jahre Erfahrung hat, ist auch wirklich kompetent.“

Probieren Sie es aus und schreiben Sie mir gerne Ihre Erfahrungen hierzu in die Kommentare.

 

ERGÄNZUNG AM 3.4. 2017

Ich spiele das mal für den obigen Glaubenssatz durch, damit es anhand des Beispiels ganz deutlich wird:

1. Ist das wirklich wahr?
Ja, also für mich ist das wahr, sonst würde ich es ja nicht glauben:

 

2. Kannst Du Dir wirklich sicher sein, dass das wahr ist?
Hm. kann ich wissen, dass ich zehn Jahre Erfahrung haben muss? Kann ich wissen, dass das meine Kunden erwarten? Vielleicht doch eher nein.

3. Wie reagierst Du auf den Gedanken / auf den Glaubenssatz?
Hm, der Gedanke macht mich handlungsunfähig, unsicher, ich verliere an Selbstvertrauen, denn ich habe nun mal keine 10 Jahre Erfahrung. Insofern kann ich eigentlich gar nicht auf irgendwelche Kunden zu gehen.

4. Wer wärst Du ohne diesen Gedanken?
Tja, ich wäre selbstsicher, würde die Kunden aktiv ansprechen, denn ich bin ja davon überzeugt, dass ich das wirklich gut kann

Die Autorin

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Melanie Kuhlmann, Diplom-Betriebswirtin, Business Coach (dvct), Reiss Profile Master (Motivanalyse)

Spitzenperformance für Sie und Ihr Team:
Ich unterstütze Führungskräfte und Projektleiter dabei, ihre Botschaften so zu formulieren, dass sie ihre Zielgruppen begeistern, überzeugen und motivieren. Und ich löse Teamkonflikte und sorge damit für eine bessere Performance und hochwertige Ergebnisse. Konkret übernehme ich Coaching, Mentoring und Beratung bei Proposals, Präsentationen, im Change und in der Teamkommunikation.

„Ihr Einsatz in der BayWa AG hat nachhaltigen Erfolg gezeigt. Besonders in der Nachwuchsförderung wurde die Persönlichkeitsentwicklung deutlich und sichtbar gesteigert.“

 

Siegfried Mayer, Leiter Sparte Technik BayWa AG, München

Blogparade: Was macht gute Zusammenarbeit aus?

Meine Kollegin Angelika Neumann  hat mich eingeladen, an ihrer Blogparade teilzunehmen. Diese Einladung nehme ich sehr gerne an. Es geht um gute Zusammenarbeit und eine wertschätzende Unternehmenskultur.

Was ist gute Zusammenarbeit für mich?

Eine gute Zusammenarbeit ist vor allem durch Respekt und Wertschätzung geprägt. Aber was heißt das konkret? Respekt und Wertschätzung bedeuten für mich, dass ich meine Kolleginnen und Kollegen so akzeptiere wie sie sind. Dass ich Andersartigkeit im Charakter und im Verhalten nicht als störend empfinde, sondern mit anschaue, was davon für mich auch eine wertvolle Anregung sein kann. Dass ich nicht die Unterschiede betone, sondern die Gemeinsamkeiten herausfinde. Dazu ein konkretes Beispiel: In einem gut funktionierenden Team arbeiten nach Belbin unterschiedlichste Persönlichkeiten in Teamrollen:

  • 3 handlungsorientierte Rollen: Macher (Shaper), Umsetzer (Implementer), Perfektionist (Completer, Finisher)
  • 3 kommunikationsorientierte Rollen: Koordinator/Integrator (Co-ordinator), Teamarbeiter/Mitspieler (Teamworker), Wegbereiter/Weichensteller (Resource Investigator)
  • 3 wissensorientierte Rollen: Neuerer/Erfinder (plant), Beobachter (Monitor Evaluator), Spezialist (Specialist)

 

Dabei kommt es zwangsläufig zu unterschiedlichsten Sichtweisen: Der Macher neigt tendenziell dazu, Projekte im Großen und Ganzen zu sehen, sie anzustoßen, Hindernisse zu überwinden und andere zu motivieren. Er ist in hohem Maße auf einen guten Umsetzer angewiesen und muss manchmal auch vom Beobachter ausgebremst werden, weil dieser vielleicht Risiken aufzeigt, die dem Macher durchs Raster gerutscht sind. Der Beobachter wiederum würde es eher nicht schaffen, andere für eine Idee zu begeistern und profitiert wiederum von der Risikobereitschaft und dem Engagement des Machers. Wenn alle im Team sich darüber im Klaren sind, dass sie ein gemeinsames Ziel verfolgen und alle Beteiligten davon profitieren, sich auf die Perspektive und den Input des anderen einzulassen, erzielen sie herausragende Ergebnisse. Wichtig ist mir persönlich aber vor allem, dass ein Team sich gegenseitig unterstützt, dass jeder angstfrei Fehler machen darf und dass das alles mit viel Spaß und Freude an der Arbeit geschieht, vor allem, wenn es mal richtig stressig wird.

 

Wie kann ich die tägliche Zusammenarbeit verbessern?

Das ist für mich eine Mischung aus verlässlichen Strukturen und Abläufen sowie kleinen Gesten der Wertschätzung. Für mich sollten Verantwortungsbereiche und Aufgaben klar definiert sein, damit darüber nicht immer wieder erneut diskutiert werden muss. Mit kleinen Gesten und sei es auch nur, mal einen Kuchen mitzubringen, dem gestressten Kollegen eine Tasse Kaffee zu bringen oder einfach mal zu fragen „Kann ich Dir was abnehmen“ sollten Selbstverständlichkeiten sein. Als ich noch als Pressereferentin in einem großen Konzern fest angestellt war, hatte ich das Glück, einen wundervollen Zimmerkollegen zu haben. Wir haben uns immer gegenseitig unterstützt, Texte vom anderen Korrektur gelesen, mal Kopien für den andren mitgemacht und uns vor allem Informationen zugespielt, die für den anderen in seiner Arbeit wichtig waren. Als ich als selbstständige Unternehmerin Mitarbeiter hatte, war es mir immer sehr wichtig, darauf zu achten, dass keiner unangemessen überfordert ist, die Unterstützung erhält, die er gerade braucht und dass ich auch darauf Rücksicht nehme, dass jemand vielleicht mal einen schlechten Tag hat und gerade nicht in der Lage ist, ein bahnbrechendes Kommunikationskonzept aus dem Ärmel zu schütteln. Heute arbeite ich im Netzwerk mit unterschiedlichen Spezialisten, Trainerkollegen, Grafikern, Textern, Konzeptionern und Fotografen. Hier besteht zwar kein täglicher Kontakt, aber im Projekt lege ich großen Wert auf klare Briefings, kurze Reaktionszeiten und pünktliche Bezahlung der von mir gebuchten Leistungen.

 

Welche Rituale pflege ich?

Ich treffe mich regelmäßig mit meinen Kolleginnen und Kollegen aus dem Netzwerk. Wir tauschen uns aus über die Themen und Projekte, an denen wir gerade arbeiten. Aktuell habe ich gerade mit drei Kolleginen und einem Kollegen einen Working out loud-Circle gegründet. Wir treffen uns über einen Zeitraum von 12 Wochen jede Woche montags für eine Stunde und tauschen uns über unsere Ziele aus. Jeder hat dabei ein eigenes Ziel für sich definiert. Das tolle an der Working out loud-Methode ist, dass wir nach definierten WOL-Guides arbeiten können, die der Amerikaner John Stepper entwickelt und als Open Source zur Verfügung gestellt hat.

 

Worauf lege ich in der Zusammenarbeit besonders viel Wert?

  1. Dass Differenzen sofort angesprochen werden – und zwar in angemessener Form und ohne den andren in die Ecke zu drängen. Und dass gelöste Konflikte auch gelöst bleiben, ohne dass man dem Kollegen oder der Kollegin noch irgendetwas nachträgt.
  2. Dass jeder großzügig mit Informationen umgeht und kein Herrschaftswissen anhäuft.
  3. Dass man das verfügbare Budget fair aufteilt, ohne einen aus der Gruppe zu übervorteilen.

 

Was ist mein No Go? Was sollte auf gar keinen Fall passieren, wenn man eine gute Zusammenarbeit will?

Ich glaube, der größte Killer einer guten Zusammenarbeit sind, das eigene Ego über das Ergebnis des Teams zu stellen. Von hinterlistigen Intrigen oder Mobbing möchte ich gar nicht erst reden. Das wäre für mich ein Grund, ein Team sofort aufzulösen.

 

Was ist mein Top Tipp?

Arbeite so, als ob Du mit Freunden gemeinsam ein Haus bauen würdest, in dem Ihr später gemeinsam wohnen wollt.

 

Aus welcher Perspektive will ich die Antworten geben? Aus der Sicht als Führungskraft, Kollege, Mitarbeiter, Teammitglied, externer Berater, Dienstleister…

Ich habe die Antworten jetzt aus verschiedenen Perspektiven gegeben: Aus der Perspektive der Angestellten, der Führungskraft und jetzt der Trainerin, die in einem phantastischen Netzwerk arbeitet darf.

 

Fallen die Antworten unterschiedlich aus, wenn ich die Perspektive wechsle?

Nein, denn Respekt und Wertschätzung sind die Säulen von jeglicher Beziehung, die Menschen miteinander haben. Da spielt weder die Hierarchie noch die Aufgabe eine Rolle. Und selbst wenn ich in die Rolle des Dienstleisters gehe, ändert sich für mich daran nichts.

 

Und was verändert sich in der Zukunft? Und was bleibt gleich?

Ich bin fest davon überzeugt, dass nur Unternehmen, die es schaffen, eine wertschätzende und respektvolle Unternehmenskultur zu pflegen, mittel- und langfristig erfolgreich sein werden. Das bedeutet, dass sich manche Führungskraft gehörig umstellen muss, weil sie nicht mehr qua Hierarchie einfach Anordnungen treffen kann. Es bedeutet aber auch für die Mitarbeiter, dass sie aufgefordert sind, unternehmerisch zu denken und zu handeln. Ein Stichwort hierzu ist „agiles Projektmanagement“. Eine sehr wertvolle Methode hierzu ist das bereits erwähnte „Working out loud“. Unternehmen, die folgende Kernelemente aktiv in ihrer Unternehmenskultur pflegen, werden sich wundern, welche Kräfte freigesetzt werden:

 

  1. Deine Arbeit sichtbar machen — Arbeitsergebnisse, auch Zwischenergebnisse, veröffentlichen
  2. Deine Arbeit verbessern — Querverbindungen und Rückmeldungen helfen, Deine Ergebnisse kontinuierlich zu verbessern,
  3. Großzügige Beiträge leisten — biete Hilfe an, anstatt Dich großspurig selbst darzustellen
  4. Ein soziales Netzwerk aufbauen — so entstehen breite interdisziplinäre Beziehungen, die Dich weiterbringen
  5. Zielgerichtet zusammenarbeiten — um das volle Potenzial der Gemeinschaft auszuschöpfen.

Gleich bleibt, dass Unternehmen Gewinne erwirtschaften müssen. Und das gelingt gerade in dieser sich schnell drehenden Zeit vor allem mit einer Mannschaft, die hoch motiviert und mit Spaß und Freude ihre Projekte vorantreibt.

Die Autorin

Melanie_Kuhlmann_10

Melanie Kuhlmann, Diplom-Betriebswirtin, Business Coach (dvct), Reiss Profile Master (Motivanalyse)

Spitzenperformance für Sie und Ihr Team:
Ich unterstütze Führungskräfte und Projektleiter dabei, ihre Botschaften so zu formulieren, dass sie ihre Zielgruppen begeistern, überzeugen und motivieren. Und ich löse Teamkonflikte und sorge damit für eine bessere Performance und hochwertige Ergebnisse. Konkret übernehme ich Coaching, Mentoring und Beratung bei Proposals, Präsentationen, im Change und in der Teamkommunikation.

„2006 stand SPAR express vor der Integration in die EDEKA-Gruppe. Melanie Kuhlmann hat es geschafft, in einem Team-Coaching die Mitarbeiter nicht nur für die Übernahme vorzubereiten, sondern zusammenzuschweißen. So wusste jeder Einzelne, wie er seinen Platz wirkungsvoll im Team entfalten kann. Die weiter gute Performance der Mitarbeiter spricht für den Erfolg des Coachings.“

Matthias Stadel, (ehem.) Personalvorstand SPAR express

Konfliktlösung: Warum Unternehmen jetzt handeln sollten!

„Der macht mich krank.“

„Was soll ich denn noch alles machen?“

„Die kriegen aber auch nichts geregelt.“

„Ich hol mir jetzt erstmal einen gelben Schein.“

 

Wenn solche Sätze in der Kaffeeküche fallen, ist das Kind noch nicht ganz in den Brunnen gefallen, denn noch wird darüber gesprochen. Reden Mitarbeiter gar nicht mehr über ihre Gefühle, ist die „innere Kündigung“ bereits vollzogen. Doch die Frage ist: Bekommen Sie das als Führungskraft immer mit? Ist es nicht eher so, dass die Gespräche verstummen, wenn Sie dazukommen? Woher also sollen Sie wissen, dass Herr M. mit Frau F. schon seit Jahren im Clinch liegt und Sie nur deshalb Ihre Monatszahlen immer erst auf den letzten Drücker bekommen, weil einer von beiden förmlich auf den Zahlen „hockt“, um dem andern eins auszuwischen?

 

In diesem Blog erfahren Sie, an welchen Indikatoren Sie erkennen, ob Ihr Unternehmen betroffen ist und was Sie dagegen tun können, damit Ihre Konfliktkosten nicht explodieren.

 

 

PwC-Studie legt offen: Die Kosten von Konflikten sind „beträchtlich“.

Sicher, es gibt immer wieder Andeutungen wie „mehrstelliger Milliardenbereich“ oder „Unsummen“ – aber so richtig weiß es niemand. Wie eine im September 2016 veröffentlichte Studie von PricewaterhouseCoopers belegt „besteht die … einzige wissenschaftlich valide Aussage zum Thema Konfliktkosten darin, dass sie beträchtlich sind und durch gut konzipierte KPMs (Anm. Konfliktmanagement-Programme) massiv verringert werden können.

 

Die Studie zeigt eindeutig: Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos. Die Zeit, in der man mit der Faust auf dem Tisch Konflikte von selbigem fegte, sind allerdings vorbei. Heute ist methodisches Vorgehen und hohe persönliche und soziale Kompetenz gefordert.

 

In diesem Beitrag zeige ich auf, warum Führungskräfte 2017 nutzen sollten, um ihre Konflikte im Team in den Griff zu bekommen. Und woran Sie erkennen, dass Handlungsbedarf besteht.

 

 

Ein einziger Teamkonflikt kostet über 50.000,00 Euro pro Jahr

Stellen Sie sich vor, in einem Team schwelt seit einem Jahr ein Konflikt, der jeden Tag nur 10 Prozent der Arbeitszeit der Teammitglieder und des Teamleiters bindet. Und nehmen wir weiter an, dass der kalkulatorische Stundenlohn für die Teammitglieder 50 Euro und für den Teamleiter 100 Euro beträgt:

Dann betragen die Kosten, die dieser Konflikt ganz unsichtbar verursacht, über 50.000,00 Euro / Jahr.

Dabei lassen wir die Effekte auf das gesamte Unternehmen, Qualitätsmängel, Arbeitsunfälle, Reklamationen, den Imageverlust, sinkende Umsatzerlöse, Abfindungen, Rechtsstreitigkeiten etc. einfach mal außer Acht.

Ich denke, es lohnt sich, mal genauer hinzuschauen, wie Sie solche Konflikte rechtzeitig erkennen und lösen können.

 

Quick-Check: Ist Ihr Unternehmen betroffen?

  1. Die Geschäftsleitung ist sich uneins über die strategische Ausrichtung des Unternehmens.
  2. Ihre Mitarbeiter bringen keine neuen Ideen mehr ein.
  3. Mitarbeiter kündigen „völlig überraschend“.
  4. Mitarbeiter und Kollegen beschweren sich laufend bei Ihnen.
  5. Es gibt keine klaren Teamregeln und Verantwortlichkeiten
  6. Kunden reklamieren wegen schlechter Qualität oder unfreundlichem Service.
  7. Ihr Krankenstand steigt auf ein nie dagewesenes Niveau.

Wenn Sie auch nur eine Aussage mit einem Haken versehen, macht es Sinn, sich einmal über ein funktionierendes Konfliktmanagement Gedanken zu machen.

 

  1. Die Geschäftsleitung ist sich uneins über die strategische Ausrichtung des Unternehmens.

Gerade beim Übergang eines mittelständischen Unternehmens vom Senior auf den Junior kann es zu heftigen Streitigkeiten kommen. Aber nicht nur das, alle Mitarbeiter sind ein Stückweit verunsichert, weil sie nicht wissen, ob Sie sich auf den engagierten Junior schon verlassen können oder ob nicht doch der erfahrene Senior das Unternehmen besser durch die anstehenden Herausforderungen steuern kann. Wer hier die Augen zumacht, sieht sich in kürzester Zeit sinkenden Umsätzen, einer hohen Fluktuation, einem steigendenden Krankenstand und vielleicht sogar plötzliche auftretenden Arbeitsunfällen gegenüber. Oder liebgewordene, sehr kompetente Mitarbeiter verlassen das Unternehmen und liefern ihr Know-how zukünftig an die Konkurrenz.

 

  1. Ihre Mitarbeiter bringen keine neuen Ideen mehr ein.

Das Strategiemeeting schleppt sich so dahin. Herr J. präsentiert die Marketing-Kampagne des letzten Jahres und erläutert auf 27 PowerPoint-Folien, welche Maßnahmen er für das nächste Jahr vorschlägt. Aber irgendwie fehlt das Feuer in seinen Augen. Er leiert seinen Text herunter, liest die Folien ab und so ein richtiger „Hammer“ ist nun auch nicht dabei. Frau S. tippt währenddessen auf ihrem Handy, Herr D. starrt zum Fenster raus und der Rest der Mannschaft ist zwar anwesend, aber nicht präsent.

Auf Ihre Frage, wer noch Ideen hat, wie man den Vorstand so richtig „vom Hocker reißen könnte“, ernten Sie nur gähnendes Schweigen. Nur Ihre Praktikantin Frau M. ist noch mit Feuereifer dabei: „Habt Ihr gesehen, wie sich XY auf der Messe präsentiert hat? Der Stand war voll. So eine Kampagne sollten wir auch mal starten.“ Doch vom Rest Ihres Teams kommt maximal: „Süße, die haben auch ganz andere Budgets, sowas ist bei uns nicht drin.“

Wenn sich solche Vorfälle häufen, können Sie es nicht mehr auf mangelnde Kreativität Ihres Teams oder die Frühjahrsmüdigkeit schieben. Dieses mangelnde Interesse an den Zielen Ihrer Abteilung zeigt deutlich: Ein Teil Ihres Teams hat bereits innerlich gekündigt. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die ersten gehen werden, wenn sie können. Und spätestens dann haben Sie gleich mehrere Probleme auf einmal: Sie verlieren wertvolles Know-how, das in wenigen Wochen möglicherweise von Ihrer Konkurrenz gewinnbringend eingesetzt wird, Ihr Chef wird nach den Gründen fragen und Sie müssen schleunigst adäquaten Ersatz besorgen, weil sie sonst die anstehenden Projekte nicht mehr bewerkstelligen können.

Stellen Sie sich hingegen vor, Sie kommen zum Jour fixe und die Metaplanwand ist bereits voll mit Ideen-Karten, die Ihre Mitarbeiter gemeinsam vorbereitet haben. Auf dem Tisch steht eine Kanne mit heißem Kaffee und Ihre Mitarbeiter tritt schon von einem Bein aufs andere, weil sie dafür brennen, Ihnen eine bahnbrechende Kampagne vorzustellen.

 

  1. Mitarbeiter kündigen „völlig überraschend“.

„Stell Dir vor, meine Assistentin hat heute gekündigt, dabei wurde sie gerade von ihrem Mann verlassen und muss nun auch noch aus der gemeinsamen Wohnung ausziehen. Verstehst Du das?“ Diese Frage eines befreundeten Unternehmensberaters an mich anlässlich eines Kongresses überraschte mich nicht. Die junge Frau war überqualifiziert und es war ihm schlicht und ergreifend nicht gelungen, sie gemäß ihren Fähigkeiten zu fördern und zu fordern. Sie hatte mehrfach das Gespräch mit ihm gesucht, doch er war aus Zeitmangel und Desinteresse nicht auf ihre Bedürfnisse eingegangen.

Mein ehrliches Feedback zu seinem Fehlverhalten schmerzte ihn zwar, doch er nahm meinen Rat an und suchte am nächsten Tag das Gespräch mit ihr und bot ihr an, sie in Zukunft stärker in die Projektarbeit einzubinden. Das war vor vier Jahren. Heute kann er sich ein Leben ohne sie (rein beruflich!) nicht mehr vorstellen. Sie entlastet ihn in seiner Projektarbeit so engagiert und zuverlässig, dass es ihm gelungen ist, den Beratungsumsatz seines Teams innerhalb weniger Monate zu verdreifachen. Letztes Jahr flog er mit seinem gesamten Team auf die Malediven – die Belohnung der Unternehmensleitung für drei Großaufträge, die er „an Land“ ziehen konnte.

Der Kollege hatte Glück. Großes Glück. Hätte er diese Perle ziehen lassen, sie hätte sich bei einem aufmerksamen und werteorientierten Chef verwirklicht. Wäre dies dann auch eine Unternehmensberatung gewesen, nehme ich mal vorsichtig an, wären die Großaufträge bei der Konkurrenz gelandet.

 

  1. KollegInnen beschweren sich laufend bei Ihnen.

Genau mit diesem „Problem“ sah ich mich in meiner Aufgabe als Mentor und Coach letztes Jahr in einem Softwarehaus konfrontiert. Zwei Mitarbeiterinnen eines 10köpfigen Teams machten sich regelrecht jeden Tag das Leben schwer. Sie analysierten akribisch jeden kleinsten Fehler der anderen und statt ihn mal eben schnell anzusprechen oder sogar „auszubügeln“, meldeten sie jedes Vergehen dem mittlerweile völlig entnervten Geschäftsführer. In Einzelgesprächen, die ich mit den Beteiligten führte, zeigte sehr schnell, dass bereits drei Jahre zuvor ein Riesenmissverständnis entstanden war. Was die Jüngere als positive Hilfestellung meinte, indem sie der anderen Tipps gab, wie sie ein bestimmtes Programm besser bedienen konnte, empfand die Ältere als ungerechtfertigte und förmlich arrogante Bevormundung. Die Abwehrreaktion der Älteren interpretierte die Jüngere wiederum als respektloses Desinteresse und begann, die Fehler der Älteren an den Geschäftsführer zu melden. Dieser Teufelskreis zog letztlich das gesamte Team in Mitleidenschaft, denn die KollegInnen sahen sich gezwungen, Partei zu ergreifen. Es hagelte bereits Kundenbeschwerden, weil sich Falschlieferungen häuften, Anrufe patzig beantwortet wurden, mit einem Satz: Die ganze Stimmung im Team war auf dem Nullpunkt.

Der Geschäftsführer stimmte zu, sich von mir coachen zu lassen und veränderte seine Kommunikation dahingehend, dass er Beschwerden immer mit den Worten „und was schlagen Sie stattdessen vor?“ parierte. Auf diese Weise zwang er die beiden Streithähne darüber nachzudenken, was sie selbst konstruktiv zur Veränderung der Situation beitragen konnten. Parallel dazu führte ich mit jeder der Beteiligten ein einstündiges Einzelgespräch, in dem wir die Sichtweise der jeweils anderen unter die Lupe nahmen. Nach nur 6 Coaching-Sitzungen war der Konflikt restlos beigelegt. Die Stimmung ist harmonisch und respektvoll und der Geschäftsführer hat heute wieder Zeit und Nerven, um sich auf seine eigentlichen Aufgaben zu konzentrieren. Sogar einige Kunden äußerten sich bereits positiv über die Freundlichkeit des gesamten Teams.

 

  1. Es gibt keine klaren Teamregeln und Verantwortlichkeiten.

„Das wird eine harte Nuss, das sage ich Ihnen gleich,“ eröffnete der Vorstand eines großen Maschinenbauunternehmens unser Strategiegespräch. Er beauftragte mich mit der Durchführung eines dreitägigen Teamworkshops, den ich mit einem laut seiner Aussage „ziemlich frustrierten“ Team durchführen sollte. Und so war es auch. Als meine Kollegin und ich den Seminar-Raum betraten, schlug uns eine eisige Stimmung entgegen. Allein die Körpersprache war furchteinflößend. Mit verschränkten Armen und kaltem Blick verfolgten die 15 Team-Mitglieder unsere Vorstellung, was wir in den nächsten drei Tagen geplant hatten. Ich gebe zu, eine so deutliche Ablehnung ist mir zuvor und auch danach in 18 Jahren Selbstständigkeit nie wieder begegnet.

Was war passiert? Man hatte das Team aus verschiedenen Abteilungen nach dem Prinzip „Los, macht mal“ zusammen gewürfelt. Sie hatten in den letzten Monaten miterlebt, wie liebgewordene Kolleginnen und Kollegen das Unternehmen verlassen mussten und waren mit der übertragenen Aufgabe, ein tragfähiges Konzept für das Überleben der gesamten restlichen Belegschaft zu entwickeln, schlichtweg überfordert. Manche von ihnen fühlten sich regelrecht als Verräter, weil sie bleiben durften, während der langjährige Kollege und Familienvater das Feld hatte räumen müssen.

Aus Angst und Verunsicherung war eine regelrechte Lähmung, aber auch Aggression entstanden. Was soll ich sagen? Nach drei Tagen intensiver Arbeit und der Entwicklung von klaren Teamregeln, die alle unterschrieben, ernteten wir nicht nur Standing Ovations, sondern von jedem einzelnen einen warmen Händedruck und ein gehauchtes „Danke“.

Dieses Beispiel zeigt: Regeln schaffen Sicherheit. Sie sind das Geländer, das Ihre Mitarbeiter absichert. Denn innerhalb eines werteorientierten Regelwerks aus Fairness, Respekt und Zuverlässigkeit sind sie sicher, immer das Beste für ihr Team und das Unternehmen zu leisten. Mit diesen Regeln war dieses Team so gestärkt, dass es in der Folgezeit in der Lage war, ein Unternehmen auf die Beine zu stellen, das heute noch erfolgreich im Markt existiert.

 

  1. Kunden reklamieren wegen schlechter Qualität oder unfreundlichem Service.

Erstmal herzlichen Glückwunsch! Kunden, die reklamieren, haben ein hohes Interesse daran, die Geschäftsbeziehung mit Ihrem Unternehmen NICHT abzubrechen. Wichtig ist dann allerdings, dass der Mitarbeiter am Telefon mit Beschwerden professionell umgehen kann. Ein „Dafür bin ich nicht zuständig, da müssen Sie sich schon an meinen Chef wenden“ oder ein lapidares „Ja mei, wo gehobelt wird, fallen Späne“, ist der falsche Weg.

Während meiner Diplomarbeit bei BMW in der Komponentenfertigung Lohhof habe ich den Zusammenhang von Führung und Kommunikation untersucht. BMW hatte die 0-Fehlerquote ausgerufen. Dieses ambitionierte Ziel konnte nur erreicht werden, weil der Werkleiter in einem sehr engen Austausch mit den Meistern in der Fertigungshalle stand. Und diese wiederum mit ihren Mitarbeitern. Und weil niemand für einen Fehler bestraft wurde, sondern in den höchsten Tönen gelobt, wenn er diesen sofort seinem Vorgesetzten meldete. Nein, das ging nicht von heute auf morgen, aber letztendlich hat es funktioniert.

Sehr interessant ist es auch, wenn Sie einmal beobachten, wie Gäste am Empfang begrüßt werden. Mir ist es schon passiert, dass ich in Unternehmen, die in ihren Imagebroschüren groß „Der Kunde ist König“ ausloben, fünf Minuten warten durfte bis die Dame am Empfang ihr Privattelefonat unterbrach. Das sind Gott sei Dank Ausnahmen, aber der erste Eindruck hat nun mal keine zweite Chance.

 

  1. Ihr Krankenstand steigt auf ein nie dagewesenes Niveau.

Die Krankschreibungen in Deutschland haben im ersten Halbjahr 2016 den höchsten Stand seit Ende der 90er-Jahre erreicht. Das zeigt eine Analyse der Krankenkasse DAK-Gesundheit unter ihren Versicherten.

Mehr als jeder dritte Berufstätige wurde mindestens einmal im ersten Halbjahr 2016 für durchschnittlich 12,3 Tage krankgeschrieben. Wichtig zu wissen: Hier wurden nur die mit „gelbem Schein“ gemeldeten Krankheitstage erfasst. Wer nur einen oder zwei Tage ohne offizielle Krankmeldung zu Hause blieb, wird in dieser Erhebung nicht berücksichtigt. Erschreckend hierbei ist der Anstieg der psychischen Erkrankungen. Wenn Sie in Ihrem Unternehmen einen ähnlichen Trend beobachten, dann sollten Sie sich auf der einen Seite über Ihr Gesundheitsmanagement Gedanken machen. Aber schauen Sie auch mal hin, ob es bei Ihnen nicht an der einen oder anderen Stelle schon länger „brodelt“.

 

Wie Sie Ihre Konfliktkosten senken und Ihr Unternehmen wieder in die Performance Zone bringen:

Die bereits erwähnte Studie von PwC zeigt auf, dass Mediation noch viel zu wenig genutzt wird, dass jedoch Unternehmen, die sich dieser Methode bedienen, ihre Konflikte sehr schnell in den Griff bekommen. Dabei hat sich bewährt, einen externen Coach hinzuzuziehen. Dieser hat einen „frischen Blick“, kann auch mal die Rolle des „Bad Guy“ einnehmen und punktet mit seiner Erfahrung aus anderen Unternehmen.

Wenn Sie sich auch nur in einer der oben beschriebenen Situationen wiederfinden, handeln Sie jetzt. Rufen Sie mich unter 08141 / 22 66 60 an oder schicken Sie mir eine Mail an mk@presentationpower.de. Dann vereinbaren wir ein kostenloses Strategiegespräch. Sie erhalten mit der Anmeldung für das Strategiegespräch einen 7-Punkte-Plan, mit dem Sie das betroffene Team und / oder Ihr gesamtes Unternehmen wieder in die Performance-Zone bringen.

 

[1] https://www.ikm.europa-uni.de/de/publikationen/PwC_EUV_KMS-Studie-V_161014_final.pdf)

Die Autorin

Melanie_Kuhlmann_10

Melanie Kuhlmann, Diplom-Betriebswirtin, Business Coach (dvct), Reiss Profile Master (Motivanalyse)

Spitzenperformance für Sie und Ihr Team:
Ich unterstütze Führungskräfte und Projektleiter dabei, ihre Botschaften so zu formulieren, dass sie ihre Zielgruppen begeistern, überzeugen und motivieren. Und ich löse Teamkonflikte und sorge damit für eine bessere Performance und hochwertige Ergebnisse. Konkret übernehme ich Coaching, Mentoring und Beratung bei Proposals, Präsentationen, im Change und in der Teamkommunikation.

„2006 stand SPAR express vor der Integration in die EDEKA-Gruppe. Melanie Kuhlmann hat es geschafft, in einem Team-Coaching die Mitarbeiter nicht nur für die Übernahme vorzubereiten, sondern zusammenzuschweißen. So wusste jeder Einzelne, wie er seinen Platz wirkungsvoll im Team entfalten kann. Die weiter gute Performance der Mitarbeiter spricht für den Erfolg des Coachings.“

Matthias Stadel, (ehem.) Personalvorstand SPAR express

Nur ganz kurz: Was wir von Martin Schulz lernen können.

Haben Sie es gesehen? Das Interview mit Martin Schulz bei Anne Will? Ich hab es gesehen. Und ich muss sagen – ohne hier politisch werden zu wollen – dieser Mann hat es rhetorisch voll drauf!

Wie Sie das auf Ihre Verhandlungen, Diskussionen und Moderationen übertragen können, erfahren Sie in diesem Kurz-Blogbeitrag. Wobei ich eines gleich vorwegschicken möchte: Das hat der Martin nicht ohne einen begnadeten Coach geschafft. Und wenn Sie das auch so können wollen, müssen Sie nicht unbedingt zu Ende lesen, dann können Sie mich auch gleich anrufen.

Sie wollen es doch erstmal wissen? Okay.

Sie müssen sich nur drei Worte merken:

  1. TOUCH
  2. TURN
  3. TALK

 

Martin Schulz hat dieses Prinzip konsequent angewandt. Er ist immer zunächst auf die Frage eingegangen, hat dann aber immer geschickt übergeleitet, zu dem, was er sagen wollte. Und er war sich dabei auch nicht zu schade, gefühlte 15 Mal „Nochmal“ zu sagen. Dieser Punkt war ihm einfach wichtig, also hat er ihn so oft wiederholt, dass ihn wirklich jeder mitbekommen hat.

 

1. Touch (Bewertung)

Nehmen wir mal an, Sie werden so richtig provoziert. Zum Beispiel: „Geben Sie doch einfach zu, dass Sie mit diesem Projekt vollkommen überfordert sind.“

Dann schnappen Sie nicht nach Luft und schon zweimal schießen Sie auf keinen Fall zurück. Und bitte, Sie fragen auch niemals bei einem Angriff nach: „Wie meinen Sie denn das?“

Sie gehen drauf ein, aber nur kurz. Und Sie bewerten die Aussage des Gegenübers. Und Sie sehen es als sportliche Herausforderung. Auf keinen Fall lassen Sie sich davon auch nur ansatzweise aus der Ruhe bringen.

Sie sagen also ganz souverän und gelassen:

  • „Da liegen Sie falsch.“
  • „Das wäre dann eine glatte Lüge.“
  • „Das hätten Sie wahrscheinlich gerne.“
  • „Mit uns beiden ist es heute wirklich schwierig.“ (hab ich bei Martin Schulz geklaut.)
  • „Sie sollten besser sachlich argumentieren.“
  • „Das ist Ihre Meinung.“
  • „Sie haben es hoffentlich nicht nötig, sich so zu äußern.“
  • „Stimmt nicht … So ist es.“
  • „Das steht hier nicht zur Debatte.“
  • „Das ist falsch, kehren Sie bitte zu einer sachlichen Argumentation zurück.“

 

2. TURN (Rückführung / Überleitung)

Jetzt bauen Sie die Brücke und führen zu Ihrem eigentlichen Thema zurück Sie leiten auf das über, worüber Sie sprechen möchten.

  • „Es geht heute um …“
  • „Der springende Punkt ist…“
  • „Wer die Fakten kennt, weiß…“
  • „Es ist vorherrschende Meinung, dass…“

 

3. TALK (Eigene Argumentation)

Und dann geht’s wieder um das, worüber Sie sprechen wollen.

Ganz einfach.

Oder doch nicht? Wissen Sie, was das Problem ist? Sie können diese paar Sprüche da oben jetzt auswendig lernen. Aaaaaaaber, wenn die Situation kommt, erwischt es Sie doch kalt. Weil Sie das üben müssen. Sie sollten mit jemandem arbeiten, der Sie völlig unvermittelt angreift. Der genau dann zuschlägt, wenn Sie überhaupt nicht damit rechnen und der auch nicht locker lässt.

 

Mit dieser Methode geraten Sie nicht mehr in Stress.

Das Thema „Unfaire Angriffe“ nimmt in meinem Workshops einen immer größeren Raum ein. Das Kommunikationsklima ist rauer geworden. Deshalb habe ich eine Methode entwickelt, bei der Ihnen zwar vielleicht zwischenzeitlich der Schweiss ausbricht, die Sie aber fit macht für jede x-beliebige Situation.

Buchen Sie mich als Ihre Sparringspartnern, die Sie auf Auseinandersetzungen im Job so vorbereitet, dass Sie sich gelassen und souverän abgrenzen können. Dabei spielt auch Humor eine große Rolle. Denn schließlich wollen Sie ja, dass Ruhe einkehrt und nicht, dass die Konversation eskaliert.

Klicken Sie hier und vereinbaren Sie ein kostenloses 20minütiges Kick-Coaching. Schreiben Sie einfach in den Betreff „TTT“ und in die Email Ihren Namen und Ihre Kontaktdaten.  Ich melde mich innerhalb von 24 Stunden bei Ihnen. Versprochen!

 

Hier finden Sie das gesamte Interview in der ARD-Mediathek. Ein schönes Beispiel sehen Sie ab Minute 34. Martin Schulz schafft es, die Vorwürfe einer ehemaligen Wählerin ernst zu nehmen und dann wieder auf sein Thema „Gerechtigkeit“ zu lenken.

Die Autorin

Melanie_Kuhlmann_10

Melanie Kuhlmann ist Diplom-Betriebswirtin, Business Coach (DVCT) und zertifizierter Reiss Profile Master für Motivprofilanalyse. Sie lebt mit ihrer Familie in Fürstenfeldbruck bei München.

Sie ist Autorin zahlreicher Lehrgänge zum Thema Visualisierung, Präsentieren und Change Management.

Melanie Kuhlmann leitet Entwicklungsprogramme für (Nachwuchs-) Führungskräfte, betreut Manager in der Entwicklung ihrer sozialen und kommunikativen Kompetenzen, führt Präsentationsworkshops und -trainings durch. Darüber hinaus berät sie Unternehmen in der Konzeption und Gestaltung von PowerPoint-Präsentationen. In den letzten 18 Jahren hat sie mehr als 1.000 Projekte in über 15 Branchen betreut. Zu ihren Seminarteilnehmern zählen Mitarbeiter aus Unternehmen von A wie Asset Management über Chemie, Maschinenbau, Pharma, Versicherungen und Wirtschaftsprüfung bis hin zu Z wie Zulieferer der Automobilindustrie.

Praxisnah und hilfreich.

Das Schlagfertigkeitstraining ist sehr praxisnah und hilfreich. Frau Kuhlmann versteht es, ihre jahrelange Erfahrung durch ihre professionelle, kompetente und authentische Art, dem Teil-nehmer nahe zu bringen und jeden einzelnen genau da abzuholen, wo er gerade steht.

Verena V., Key Account Managerin

Referenzen (Auszug)

1 & 1 Internet AG, Montabaur
almeda GmbH, München
BASF Aktiengesellschaft, Ludwigshafen
badenova AG und Co. KG
BayWa AG, München
Bildungswerk Badenwürttemberg
Contool AG, St. Gallen
CorpusSireo, Heusenstamm
DIS AG, Heidelberg
EuropAssistance, München
Generali Versicherungen, München
HypoVereinsbank (UniCredit) AG, München
Johnson & Johnson, Düsseldorf

Lidl Stiftung & Co. KG, Neckarsulm
Management Circle AG, Eschborn
Münchener Rückversicherung AG
Novartis Pharma GmbH, Nürnberg
Proventis GmbH, München
TCW Unternehmensberatung, München
Universitätsklinikum Tübingen, Tübingen
United Internet Media AG, Montabaur
Valeo Schalter- und Sensoren-GmbH
Volksbank Gießen, Gießen
Volksfürsorge, Hamburg
Walt Disney Company (Germany) GmbH

Für Ungeduldige: In nur acht Schritten zur freien Rede.

„Ich bin so nervös.“

„Ich kann nicht frei sprechen.“

„Muss das mit der Kamera unbedingt sein?“

Diese Einwände höre ich immer wieder, wenn ich im Workshop „wirkungsvoll präsentieren“ meine Kamera auspacke, damit meine TeilnehmerInnen ihren Auftritt proben können.

Vor allem das freie Sprechen bereitet dabei häufig Probleme. Und statt wenigstens auf das auf dem Tisch vor einem stehende Notebook zu schielen, drehen sich manche Redner beim Präsentieren um und lesen ab, was auf dem Chart steht. Wozu führt das?

  • Sie verlieren den Blickkontakt zu Ihren Zuhörern.
  • Man kann Sie schlecht verstehen.
  • Es wirkt nicht besonders souverän.

Wie anders würde es wirken, wenn Sie völlig frei, nur mit einem kleinen Presenter „bewaffnet“ durch Ihre Präsentation gehen? Mal mit, mal ohne Chart im Hintergrund sprechen, zwischendrin Fragen stellen. Hier kommen meine acht Tipps zur Freien Rede.

 

1. Kaufen Sie sich einen Presenter.

Ich selber nutze den Logitech R400 Presenter – erhältlich bei amazon für 31,99 Euro. Nein, ich bekomme dafür keine Provision. Damit können Sie losgelöst von Pult, Tisch und Laptop frei durch den Raum spazieren. Die leichte Handbewegung beim Weiterklicken fällt kaum auf. Sie können das Chart auch ausblenden – sehr hilfreich, um nicht in einer PowerPoint-Schlacht zu landen in der ein Chart das nächste jagt. Ein positiver Nebeneffekt:  Das leidige Thema „Was mache ich nur mit meinen Händen?“ entfällt.

Warum dieser Schritt zuerst? Wenn wir etwas ändern wollen, macht es Sinn, ins TUN zu kommen. Wenn diese TUN dann auch etwas kostet, sind wir viel eher bereit, den Weg weiter zu gehen, weil wir ja schon etwas investiert haben. Und es macht Spaß, sich frei durch den Raum bewegen zu können, ohne immer die Pfeiltaste auf dem Laptop im Blick haben zu müssen.

 

2. Besorgen Sie sich ein schönes Notizbuch für Ihre Ideen.

Hier notieren Sie ab sofort Zitate, die Ihnen gefallen, Geschichten, die Sie gehört haben, Links zu guten Beiträgen im Internet. Einfach alles, was Ihnen täglich begegnet und sich in eine gute Rede einbauen lässt. Schreiben Sie außerdem nach jeder Präsentationssituation auf (muss ja nicht täglich sein), was Sie dieses Mal anders gemacht haben und wie das beim Publikum angekommen ist. Wählen Sie ein Format nicht unter DIN A5.

 

3. Schauen Sie jeden Tag ein youtube-Video…

… von einem der richtig guten Redner und notieren Sie sich, was Ihnen positiv auffällt. Das kann Steve Jobs sein, der Ihnen u.a. den dezenten Einsatz seines Presenters zeigt, Helmut Schmidt wegen seiner präzisen Antworten, Michelle Obama wegen ihrer Emotionalität, die weltberühmte Rede der Kinder zur UN Klimakonferenz 1992 in Rio de Janeiro reißt Sie sowieso mit, Poetry Slam by Julia Engelmann wegen der akzentuierten Aussprache oder wer auch immer Sie beeindruckt hat. Von jedem guten Redner können Sie etwas lernen. Die einen präsentieren am Rednerpult, was die Körpersprache einengt, die anderen nutzen ein Headset und bewegen sich auf der ganzen Bühne, die einen sprechen völlig frei, die anderen nutzen Charts. Die Top Speaker lernen übrigens auch ständig dazu. Die Devise dabei ist: Kapieren, nicht kopieren. Finden Sie raus, was zu Ihnen passt. Sie müssen auch nicht die kompletten 1,5 Stunden ansehen. Oft reichen 10 Minuten. Und die sind gut investiert. Was Ihnen positiv auffällt, wandert sofort in Ihr Notizbuch.

 

4. Stützen Sie Ihr Gedächtnis.

Profis nutzen einen Teleprompter, der vorne auf der Bühne steht und ihnen die wichtigsten Stichpunkte, teils auch ganze Sätze liefert. Das ist quasi eine Präsentation, die nicht gezeigt wird. Sozusagen eine digitale Souffleuse.

Wenn ich Ihnen sage, dass ich vor kurzem Backstage bei einem sehr bekannten Comedian war und zum Schluss dort sogar das Wort „Foto“ auf dem Teleprompter erschien, um ihn daran zu erinnern, dass er noch ein Foto vom klatschenden Publikum machen muss, spätestens dann wissen Sie, dass die Profis auch nur mit Wasser kochen.

Sie haben keinen Teleprompter? Das habe ich mir fast gedacht. Dann stellen Sie bitte Ihr Notebook so hin, dass Sie dort „spicken“ können. Und nutzen Sie die Referentenansicht Ihres Laptops. Das ermöglicht Ihnen, Charts auf Ihrem Laptop und Notizen dazu zu sehen und gleichzeitig etwas anderes oder auch mal gar nichts auf dem Beamer zu zeigen.

Noch einfacher ist es, mit Moderationskarten zu arbeiten. Auch die gibt es bei amazon. Das machen die Profis übrigens auch. Auf diesen Karten steht in Stichpunkten drauf, was Sie sagen wollen. Diese sollten Sie mindestens am Anfang und am Ende einsetzen. Und kleiner Tipp: Nummerieren Sie sie. Ich habe mal erlebt, wie einer Rednerin ihre Karten zu Boden fielen. Sie waren nicht nummeriert. Peinlich war nicht, dass Sie ihr runtergefallen waren. Peinlich war die hektische Sortieraktion danach. Und noch ein Tipp: Verwenden Sie für jedes Kapitel eine neue Farbe, mindestens aber einen Extra-Stapel. Mehr als fünf Karten in der Hand wirken unprofessionell.

 

5. Formulieren Sie Anfang und Ende. Wort für Wort!

Gerade, wenn Sie noch nicht so erfahren sind im freien Sprechen, macht es Sinn, den Anfang und das Ende vorzuformulieren und so gut einzuüben, dass Sie die Worte im Schlaf beherrschen. Warum? Weil Sie sich damit warmlaufen. Und weil Ihre Zuhörer Ihnen am Anfang und am Ende die größte Aufmerksamkeit schenken. Da müssen Sie top drauf sein! Auf den Moderationskarten steht dann beispielsweise nur stichpunktartig die Geschichte, die Sie am Anfang erzählen wollen und das Fazit, mit dem Sie enden wollen.

Für den Einstieg in einen Vortrag, eine Rede, eine Präsentation eignen sich übrigens insbesondere Anekdoten, Aphorismen, Zitate, Gedichte, Sprüche und eigene Erlebnisse.

 

6. Üben Sie mit der Reizworttechnik.

Wie das geht? Sie schreiben sich Begriffe auf Karten, die Ihnen tagtäglich begegnen. Oder Sie bitten ein Familienmitglied, Ihnen Begriffe (Substantive) aufzuschreiben. z.B. Bundestagswahl, VW-Abgasskandal, Baufinanzierung, Auto, Haus, Hamster, Nachbarin, Tür. Nehmen Sie sich drei Karten und entwickeln dazu eine Geschichte.

Baufinanzierung – VW-Abgasskandal – Nachbarin wird dann zu. „Als gerade im Fernsehen über den Abgasskandal berichtet wurde, kam meine Nachbarin vorbei. Ich sprach sie bei der Gelegenheit auf ihre Baufinanzierung an.“

Auto – Hamster – Bundestagswahl liefert z.B. folgende Geschichte: „Wenn ich heute mit dem Auto zu Einkaufen fahre, nehme ich gleich den Hamster mit zum Tierarzt. Und wenn ich dort warten muss, lese ich mir das Interview mit Martin Schulz zur Bundestagswahl durch.“

Es geht nicht darum, superseriös zu sein. Sie sollen kreativ sein und Worte miteinander verknüpfen, die sonst nichts miteinander zu tun haben. Damit kurbeln Sie ihre Kreativität an. Und sie lernen, Geschichten zu erzählen. Je weiter die Begriffe auseinanderliegen, desto spannender ist es:

Busfahrer – Gartenzwerg – Verbraucherschutz
Der Verbraucherschutz hat erklärt, dass die Farben, mit denen die Gartenzwerge der Firma XY bestrichen sind, gesundheitsschädlich sind. Das hat mir mein Busfahrer auf dem Weg in die Arbeit erzählt.

In meinen Workshops sorgt diese Übung immer für sehr viel Heiterkeit. Es wird viel gelacht und mit dieser Lockerheit gehen wir dann in die nächste Präsentationsrunde. Die läuft meist um Welten besser als alles zuvor. Warum? Weil meine TeilnehmerInnen merken, wie leicht es geht, wie lustig es ist und wie gut es tut.

 

7. Keine Macht dem „Ähm“.

Hand aufs Herz. Das ist doch eine der größten Hemmnisse, oder? Diese miniwinzige Wort, das sich so frech in unseren Redefluss einschleicht. Wie Sie es wegbekommen, habe ich hier schon mal beschrieben.

Sie positionieren sich an der Stirnseite eines Tisches oder eines Stuhlkreises und stellen sich vor, auf jedem Stuhl würde eine Person sitzen. Nun wählen Sie einen x-beliebigen Satz und wechseln bei jedem Wort den Blickkontakt von einem Stuhl zum nächsten. Also: Guten___Morgen___meine___Damen___und___Herren___es___ist___mir___ein___
Vergnügen___heute___mit___Ihnen___über___die___Neustrukturierung___im___
Nein, so präsentieren Sie nicht live, das ist nur zum Üben.

Danach fassen Sie Worte zusammen: Guten Morgen — meine Damen und Herren — es ist — mir ein Vergnügen — heute — mit Ihnen — über die Neustrukturierung — im Vertrieb — zu sprechen.

Sie werden merken: Sie sprechen langsamer, akzentuierter und … das „Ähm“ verschwindet.

Üben Sie das mit langen Sätzen aus Ihrer Tageszeitung.

Schreiben Sie mir, wenn Sie es ausprobiert haben an mk@presentationpower.de

 

8. Zeichnen Sie sich selbst auf.

Sie haben doch ein Handy? Jetzt brauchen Sie nur noch ein Stativ. Diese gibt es in verschiedenen Varianten. Für mein Handy nutze ich ein flexibles Stativ, das ich überall befestigen kann. Praktisch ist die Fernbedienung, mit der ich die Kamera auslöse. Filmen Sie kleine Sequenzen und schauen Sie sich an wie Sie auf sich selbst wirken. Zeigen Sie Ihre Mini-Auftritte auch anderen und holen Sie sich konstruktive Kritik.

 

Sie wollen frei sprechen lernen?

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Die Autorin

Melanie_Kuhlmann_10

Melanie Kuhlmann ist Diplom-Betriebswirtin, Business Coach (DVCT) und zertifizierter Reiss Profile Master für Motivprofilanalyse. Sie lebt mit ihrer Familie in Fürstenfeldbruck bei München.

Sie ist Autorin zahlreicher Lehrgänge zum Thema Visualisierung, Präsentieren und Change Management.

Melanie Kuhlmann leitet Entwicklungsprogramme für (Nachwuchs-) Führungskräfte, betreut Manager in der Entwicklung ihrer sozialen und kommunikativen Kompetenzen, führt Präsentationsworkshops und -trainings durch. Darüber hinaus berät sie Unternehmen in der Konzeption und Gestaltung von PowerPoint-Präsentationen. In den letzten 18 Jahren hat sie mehr als 1.000 Projekte in über 15 Branchen betreut. Zu ihren Seminarteilnehmern zählen Mitarbeiter aus Unternehmen von A wie Asset Management über Chemie, Maschinenbau, Pharma, Versicherungen und Wirtschaftsprüfung bis hin zu Z wie Zulieferer der Automobilindustrie.

Referenzen im Präsentations-Coaching

1 & 1 Internet AG, Montabaur
almeda GmbH, München
BASF Aktiengesellschaft, Ludwigshafen
badenova AG und Co. KG
BayWa AG, München
Bildungswerk Badenwürttemberg
Contool AG, St. Gallen
CorpusSireo, Heusenstamm
DIS AG, Heidelberg
EuropAssistance, München
Generali Versicherungen, München
HypoVereinsbank (UniCredit) AG, München
Johnson & Johnson, Düsseldorf

Lidl Stiftung & Co. KG, Neckarsulm
Management Circle AG, Eschborn
Münchener Rückversicherung AG
Novartis Pharma GmbH, Nürnberg
Proventis GmbH, München
TCW Unternehmensberatung, München
Universitätsklinikum Tübingen, Tübingen
United Internet Media AG, Montabaur
Valeo Schalter- und Sensoren-GmbH
Volksbank Gießen, Gießen
Volksfürsorge, Hamburg
Walt Disney Company (Germany) GmbH

„Das Präsentationsseminar von Melanie Kuhlmann hebt sich positiv vom allgemeinen Seminareinerlei ab. In lockerer Atmosphäre wechseln sich in kleinem Kreis Ausbildung, praxisnahe Übungen und Feedback ab.“

Ralf Kleinschroth , Manager Investor Relations, Münchener Rückversicherungs AG, München

Friedfertig oder schlagfertig?

Wie Sie souverän und gelassen mit unfairen Angriffen umgehen.

Ich bereite gerade einen Workshop für eine Unternehmensberatung vor: „Umgang mit schwierigen Gesprächspartnern“. Natürlich geht es um konstruktive Gesprächsführung, De-Eskalation und Schlagfertigkeit. Ich mag dieses Wort nicht, weil ich der Meinung bin, dass zuschlagen keine Konflikte löst. Auf jeden Fall nicht langfristig. Aber sei´s drum. Das Wort ist beliebt, jeder stellt sich darunter etwas Bestimmtes vor, das ihn als Sieger vom Platz ziehen lässt.  In diesem Beitrag zeige ich Ihnen, dass Sie mit Friedfertigkeit und einer wertschätzenden Einstellung zu sich selbst auch sehr unfaire Angriffe erfolgreich parieren können.

„Bloß nicht nichts sagen“…

…heißt die oft postulierte Devise bekannter Schlagfertigkeitstrainer. Hm. Haben wir als Kinder nicht gelernt – Reden ist Silber, Schweigen ist Gold? Wohin jetzt mit unseren Glaubenssätzen, mit unseren schlechten Erfahrungen, mit unserer Angst, einem schwarzen Rhetoriker gegenüber zu sitzen oder zu stehen, der nur darauf lauert, uns „fertig zu machen.“ Was tun, wenn die Angst um den Job, den Kunden, den Auftrag, die Furcht vor einer Standpauke vom Chef, vorm eigenen Versagen uns die Kehle zuschnürt?

Friedfertig und souverän. Geht das?

Ja. Punkt. Geht. Ist nicht immer leicht und setzt ein paar Dinge voraus. Man muss seine Hausaufgaben gemacht haben, ein paar Glaubenssätze über Bord werfen und dafür andere, bessere Dinge fest in die Persönlichkeit eingebaut haben und die sind:

  1. Ich bin der wichtigste Mensch in meinem Leben.
  2. Ich akzeptiere mich mit all meinen Fehlern und Schwächen, meinen Stärken und Erfolgen.
  3. Ich akzeptiere mein Gegenüber mit all seinen Fehlern und Schwächen, seinen Stärken und Erfolgen.
  4. Ich bin nicht besser oder schlechter als der andere.
  5. Der andere ist nicht besser oder schlechter als ich.
  6. Wenn mich jemand angreift, zeigt sie/er damit ihre/seine Angst.
  7. Niemand kann mich verletzen, außer ich selbst.
  8. Feedback (auch unsachliches) ist ein Geschenk. Es zeigt, dass mein Gegenüber Interesse an der Sache, an mir hat.

 

Natürliche Gelassenheit kommt von innen.

Ganz einfach: Ihre innere Einstellung strahlt nach außen. Immer. Nicht immer für jeden sichtbar. Aber unterschwellig für das Unterbewusstsein des anderen spürbar. Und das reicht aus, um entweder Sympathien oder Antipathien auszulösen. Wenn ich also freundlich und selbstsicher auftrete, ist die Hemmschwelle für den anderen, mich anzugreifen, etwas höher, als wenn ich schon „auf Krawall gebürstet“, ängstlich oder unsicher einen Raum betrete.

Ein paar konkrete Tipps für souveräne Reaktionen

Ja, ich weiß, ein bisschen genauer möchten Sie es schon haben. „Was soll ich denn nun sagen, wenn mein Vorgesetzer, mein Kollege/meine Kollegin, meine Nachbarin, die Lehrerin, meine pubertierende Tochter so oder so reagiert und mir der Kamm schwillt.“ Stimmts?

  1. Grundsätzlich: Haben Sie Ihre Hausaufgaben gemacht? Sind Sie mit sich selbst im Reinen? Wer kann Sie verletzen? Richtig, nur Sie selbst. Und wer ist besser oder schlechter als Sie? Genau. Niemand.
  2. Geh zur Seite: Mental zur Seite treten und den Angriff vorbeiziehen lassen. Diese Technik aus dem Aikido ist sehr wirkungsvoll, weil die negative Energie verpufft.
  3. Merke: Es hat nichts mit Ihnen als Person zu tun, es sind die Emotionen, Bedenken, unangemessenen Verhaltensweisen, das negative Weltbild, die Ängste Ihres Gegenübers!
  4. Wenn nichts mehr hilft –> Gesprächsaufschub: „Wenn wir wieder konstruktiv miteinander reden können, setze ich das Gespräch fort.“
  5. Zurück zur Sache: Worum geht’s wirklich?

Vom Mond aus betrachtet…

… ist das alles halb so wild. Es gibt zweifelsohne Situationen in Gesprächen, die sehr unangenehm sind. Nehmen Sie bereits im Vorfeld eines kritischen Gesprächs die Meta-Ebene ein und sehen sich das Gespräch von oben aus an. Sie werden feststellen, dass Sie viel gelassener sind, was nicht nur Ihr Gesprächspartner spürt, sondern Ihnen vor allem die nötige Souveränität verschafft.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen wundervolle Erfahrungen mit einer positiven Einstellung sich selbst gegenüber. Und Sie wissen ja: Es hat nichts mit Ihnen zu tun!

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Und Sie hätten gerne einen Coaching-Profi an Bord, der schnell und flexibel reagieren kann?

Die Autorin

Melanie_Kuhlmann_10

Melanie Kuhlmann ist Diplom-Betriebswirtin, Business Coach (DVCT) und zertifizierter Reiss Profile Master für Motivprofilanalyse. Sie lebt mit ihrer Familie in Fürstenfeldbruck bei München.

Sie ist Autorin zahlreicher Lehrgänge zum Thema Visualisierung, Präsentieren und Change Management.

Melanie Kuhlmann leitet Entwicklungsprogramme für (Nachwuchs-) Führungskräfte, betreut Manager in der Entwicklung ihrer sozialen und kommunikativen Kompetenzen, führt Präsentationsworkshops und -trainings durch. Darüber hinaus berät sie Unternehmen in der Konzeption und Gestaltung von PowerPoint-Präsentationen. In den letzten 18 Jahren hat sie mehr als 1.000 Projekte in über 15 Branchen betreut. Zu ihren Seminarteilnehmern zählen Mitarbeiter aus Unternehmen von A wie Asset Management über Chemie, Maschinenbau, Pharma, Versicherungen und Wirtschaftsprüfung bis hin zu Z wie Zulieferer der Automobilindustrie.

Referenzen im Präsentations-Coaching

1 & 1 Internet AG, Montabaur
almeda GmbH, München
BASF Aktiengesellschaft, Ludwigshafen
badenova AG und Co. KG
BayWa AG, München
Bildungswerk Badenwürttemberg
Contool AG, St. Gallen
CorpusSireo, Heusenstamm
DIS AG, Heidelberg
EuropAssistance, München
Generali Versicherungen, München
HypoVereinsbank (UniCredit) AG, München
Johnson & Johnson, Düsseldorf

Lidl Stiftung & Co. KG, Neckarsulm
Management Circle AG, Eschborn
Münchener Rückversicherung AG
Novartis Pharma GmbH, Nürnberg
Proventis GmbH, München
TCW Unternehmensberatung, München
Universitätsklinikum Tübingen, Tübingen
United Internet Media AG, Montabaur
Valeo Schalter- und Sensoren-GmbH
Volksbank Gießen, Gießen
Volksfürsorge, Hamburg
Walt Disney Company (Germany) GmbH

„Das Präsentationsseminar von Melanie Kuhlmann hebt sich positiv vom allgemeinen Seminareinerlei ab. In lockerer Atmosphäre wechseln sich in kleinem Kreis Ausbildung, praxisnahe Übungen und Feedback ab.“

Ralf Kleinschroth , Manager Investor Relations, Münchener Rückversicherungs AG, München

Wie Sie mit nur drei Buchstaben in jeder (PowerPoint)-Präsentation maximal erfolgreich sind.

„Was ich mit der Präsentation erreichen will?“

Meine Coaching-Kundin schaut mich aufmerksam an. „Ich möchte zeigen, was wir schon alles in dem Projekt erreicht haben.“

Ich frage nochmal nach:

„Was ist Ihr Ziel? Was sollen die ZuhörerInnen oder Leser nach Ihrer Präsentation denken, fühlen, tun?“

„Hm.“ Sie denkt ein paar Sekunden nach und erklärt mir dann mit leuchtenden Augen: „Ich möchte, dass sie verstanden haben, wie wichtig dieses Projekt für unser Unternehmen ist, dass sie bei diesem Projekt mitmachen, dass sie davon ebenso begeistert sind, sodass wir letztendlich die Kultur im ganzen Unternehmen verändern können.“

Ich fasse für sie zusammen: „Sie wollen also, dass Ihre ZuhörerInnen verstanden haben, um was es in dem Projekt geht, sich aktiv daran beteiligen und so ihren Beitrag dazu leisten, dass die gesamte Kultur im Unternehmen sich an den neuen Werten orientiert.“

„Ja genau.“

„Und wie können Sie das gewährleisten?“

– frage ich weiter.

Präsentation, Zielsetzung, Erfolg

Die Ziele einer Präsentation müssen glasklar definiert sein.

Sie überlegt, dann sprudelt es aus ihr raus:

„Ich beschränke mich auf die wesentlichen Eckpfeiler des Projekts, lege dar, welchen Nutzen jeder einzelne und das gesamte Unternehmen hat und zeige, wie man sich aktiv beteiligen kann.“

So oder so ähnlich beginne ich meist ein Gespräch, wenn einer meiner Kunden mit mir über eine anstehende Präsentation spricht. Dabei stelle ich oft fest, dass die Zielsetzung in vielen Präsentationen nicht genau definiert ist. Bleiben wir bei dem obigen Beispiel, wird das Ziel nach diesem ersten Interview SMART formuliert sein:

Ziele sind SMART.

  • S: Spezifisch:

    >>> Ich möchte meine ZuhörerInnen so begeistern, dass mindestens 50 Prozent sich anschließend bei mir für eine Projektteilnahme anmelden.

  • M: Messbar:

    >>> Ich werde die Präsentation insgesamt fünf mal vor je 20 Personen halten und möchte anschließend 50 neue Projektteilnehmer gewonnen haben.

  • A: Attraktiv:

    >>> Die neuen Projektteilnehmer haben in ihrer täglichen Arbeit einen großen Nutzen von der Teilnahme. Der Nutzen für das Kernteam besteht darin, dass wir die Botschaft schnell im gesamten Unternehmen verankern können.

  • R: Realistisch:

    >>> Aus den Erfahrungen der letzten Monate und den vielen Gesprächen, die ich geführt habe, halte ich 50 Prozent für realistisch.

  • T: Terminiert:
    >>> Ich halte die Präsentation in den nächsten fünf Wochen fünfmal. Das heißt, in spätestens sechs Wochen haben wir unser Projektteam um 50 Personen vergrößert.

Präsentation, Köder, Fisch, Zielgruppe, Aufbereitung, Gestaltung

Der Köder muss dem Fisch schmecken: Wie Sie Ihre Zielgruppe an die Angel bekommen.

„So, dann fangen wir jetzt an, ich habe schon ein paar tolle Bilder rausgesucht, die würde ich Ihnen gerne zeigen.“

Nur ungern bremse ich sie: „Einen Moment noch: Wir müssen Ihre Zielgruppe genauer unter die Lupe nehmen.“

Ungläubig schaut sie mich an: „Übertreiben Sie jetzt nicht ein bisschen? Ich meine, ich will ja auch irgendwann mal mit den Charts anfangen.“

„Können Sie gerne tun. Die Frage ist nur, ob Sie dann vielleicht die falsche Brille aufhaben“, erkläre ich sanft.

„Wieso? Ich weiß doch, wie meine Kolleginnen und Kollegen ticken,“ pariert sie.

„Dann schlage ich vor: Sie beantworten mir kurz folgende fünf Fragen und dann können wir auch bald anfangen, die Charts in Angriff zu nehmen.“

Zielgruppen stellen kritische Fragen.

  1. Was wissen Ihre Kolleginnen und Kollegen schon über das Projekt?

  2. Welche Rolle spielen sie? Sind sie selbst Entscheider oder müssen sie die Idee noch an jemand anderen „verkaufen“?

  3. Welche Art der Aufbereitung erwarten Ihre Kolleginnen und Kollegen?

  4. Wie relevant ist das Thema für Ihre ZuhörerInnen?

  5. Welche kritischen Fragen könnten Ihre ZuhörerInnen stellen?

Sie taxiert mich kurz und beantwortet die Fragen der Reihe nach. Bei der Art der Aufbereitung stockt sie kurz: „Moment, Sie meinen, es könnte sein, dass eine PowerPoint-Präsentation vielleicht gar nicht erwartet wird?

„Das habe ich nicht gesagt, das sagen Sie. Aber natürlich könnte es sein, dass es spannend wäre, wenn Sie neue Wege in der Unternehmenskultur gehen wollen, diese auch schon in der Präsentation des Projekts zu gehen.“

„Hm. Ein Film vielleicht? Oder zumindest ein eingebundenes Video? Oder vielleicht eine Diashow mit Impressionen aus den bisherigen Projektsitzungen? Oder sollte ich vielleicht ein paar symbolhafte Gegenstände mitnehmen?“ Sie kommt ins Grübeln. Nach einiger Zeit einigen wir uns aus Kostengründen auf eine integrierte Diashow mit Musik, die die gesamte Präsentation lebendiger macht und Emotionen weckt. Für ein Video oder einen Erklärfilm fehlt im Moment das Budget und auch die Zeit.

Ebenfalls etwas länger dauert die Analyse der möglichen Kritischen Fragen. Nach einigem Überlegen kommen wir auf drei Punkte: „Wie soll ich das zeitlich unterkriegen, wenn ich bei dem Projekt mitmache?“ — „Was sollte ich denn davon haben?“ — „Wie soll ich denn was bewegen, die Entscheidungen werden doch eh ganz oben gefällt.“

Präsentation, Zeitplanung, Erfolg, Auf den Punkt

Wer hat an der Uhr gedreht? Wieviel Zeit haben Sie denn zur Verfügung?

„So.“ Sie lächelt zufrieden. „Jetzt können wir aber loslegen.“

„Noch nicht ganz:

Wir müssen noch klären, wie viel Präsentationszeit Sie überhaupt haben.“

„Achso“, sie seufzt. „Stimmt. Hm. Ich denke, länger als 20 Minuten sollte ich das nicht ausdehnen.“

„Hervorragend“, sage ich. „Damit wissen wir jetzt auch gleich, wie wir die Präsentation aufbauen. Wir starten mit einer kurzen Einführung von etwa einer Minute, dann kommen 2 Minuten Fakten zum Projekt und dann die Diashow mit etwa 90 Sekunden…“

Ich breche hier mal ab, denn die genaue Ausarbeitung würde jetzt zu weit führen.

Managen Sie Ihre Zeit!

  1. Wieviel Zeit bleibt für die Vorbereitung? Wenn es nur ein Tag ist, brauchen Sie über aufwändige Videos nicht mehr nachzudenken.

  2. Wer ist gegebenenfalls noch in die Abstimmung der Inhalte mit eingebunden? Achtung, hier lauert eine große Zeitfalle!

  3. Wie fit sind Sie in PowerPoint? Konzentrieren Sie sich gegebenenfalls nur auf die Skizzierung Ihrer Inhalte und überlassen Sie die Gestaltung und Aufbereitung einem Profi.

  4. Wieviel Präsentationszeit haben Sie? Auch bei nur 20 Minuten müssen Sie möglicherweise 5 Minuten Fragen und Diskussion mit einplanen.

Drei Buchstaben – große Wirkung

 

Z wie Ziel:

Welches Ziel verfolgen Sie? Was sollen Ihre ZuhörerInnen / die Empfänger Ihrer Präsentation danach denken, fühlen, tun? Ist dieses Ziel SMART, das heißt spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert? Und können Sie dieses Ziel in maximal drei Sätzen komplett erläutern?

Z wie Zielgruppe:

Wer ist das? Was erwarten sie? Was wissen Sie schon? Welche Rolle spielen sie? Wie relevant / bedeutsam ist das Thema für Sie?

Z wie Zeit:

Wie viel Zeit haben Sie für die Vorbereitung der Präsentation und wieviel Zeit haben Sie für den Vortrag selbst? Wieviel Charts / Dias / Filme können Sie denn in dieser Zeit überhaupt zeigen, sodass Ihre ZuhörerInnen noch alles mitbekommen?

Wenn Sie die drei Z in Ihrer Präsentationsvorbereitung konsequent beachten, werden sich sowohl Ihre PowerPoint-Charts oder auch sonstigen Medien als auch Ihre Art zu präsentieren kolossal verbessern.

Sie werden die wichtigen Botschaften auf den Punkt bringen. Sie werden sich die Aufmerksamkeit Ihrer ZuhörerInnen, Ihrer Vorgesetzten, Ihrer Kunden sichern.

Sie werden überzeugen, motivieren und begeistern.

Das tut Ihnen und Ihrer Persönlichkeit gut, beflügelt Ihre Karriere und sichert Ihnen die Dankbarkeit und Sympathie Ihrer ZuhörerInnen.

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Die Autorin

Melanie_Kuhlmann_10

Melanie Kuhlmann ist Diplom-Betriebswirtin, Business Coach (DVCT) und zertifizierter Reiss Profile Master für Motivprofilanalyse. Sie lebt mit ihrer Familie in Fürstenfeldbruck bei München.

Sie ist Autorin zahlreicher Lehrgänge zum Thema Visualisierung, Präsentieren und Change Management.

Melanie Kuhlmann leitet Entwicklungsprogramme für (Nachwuchs-) Führungskräfte, betreut Manager in der Entwicklung ihrer sozialen und kommunikativen Kompetenzen, führt Präsentationsworkshops und -trainings durch. Darüber hinaus berät sie Unternehmen in der Konzeption und Gestaltung von PowerPoint-Präsentationen. In den letzten 18 Jahren hat sie mehr als 1.000 Projekte in über 15 Branchen betreut. Zu ihren Seminarteilnehmern zählen Mitarbeiter aus Unternehmen von A wie Asset Management über Chemie, Maschinenbau, Pharma, Versicherungen und Wirtschaftsprüfung bis hin zu Z wie Zulieferer der Automobilindustrie.

Referenzen in Präsentations-Coaching und Gestaltung

1 & 1 Internet AG, Montabaur
almeda GmbH, München
Arcandor (KarstadtQuelle), Essen
BASF Aktiengesellschaft, Ludwigshafen
badenova AG und Co. KG
BayWa AG, München
Bildungswerk Badenwürttemberg
Contool AG, St. Gallen
CorpusSireo, Heusenstamm
DIS AG, Heidelberg
EuropAssistance, München
Generali Versicherungen, München
Honeywell Airport Systems GmbH, Wedel
HypoVereinsbank (UniCredit) AG, München
Johnson & Johnson, Düsseldorf
Journal International GmbH, München
KammannRossi GmbH, Köln

Lidl Stiftung & Co. KG, Neckarsulm
Linde AG, Pullach
Management Circle AG, Eschborn
Media-Saturn GmbH, Ingolstadt
Münchener Rückversicherung AG
Novartis Pharma GmbH, Nürnberg
Postbank AG, Bonn
Promerit GmbH, Frankfurt
Proventis GmbH, München
TCW Unternehmensberatung, München
Universitätsklinikum Tübingen, Tübingen
United Internet Media AG, Montabaur
Valeo Schalter- und Sensoren-GmbH
Volksbank Gießen, Gießen
Volksfürsorge, Hamburg
Walt Disney Company (Germany) GmbH
Zenit GmbH, Mülheim an der Ruhr

Ich fand Ihr Seminar „Reporting Design“ sehr hilfreich, da ich heute meine Grafiken und Berichte mit anderen Augen sehe. Wir sind gerade dabei, unsere bestehenden Grafiken zu überarbeiten. Fazit: Klasse Bezug zur Praxis.

Mathias Göhrig, Geschäftsleitung Naturin GmbH & Co KG, Weinheim