Nur ganz kurz: Was wir von Martin Schulz lernen können.

Haben Sie es gesehen? Das Interview mit Martin Schulz bei Anne Will? Ich hab es gesehen. Und ich muss sagen – ohne hier politisch werden zu wollen – dieser Mann hat es rhetorisch voll drauf!

Wie Sie das auf Ihre Verhandlungen, Diskussionen und Moderationen übertragen können, erfahren Sie in diesem Kurz-Blogbeitrag. Wobei ich eines gleich vorwegschicken möchte: Das hat der Martin nicht ohne einen begnadeten Coach geschafft. Und wenn Sie das auch so können wollen, müssen Sie nicht unbedingt zu Ende lesen, dann können Sie mich auch gleich anrufen.

Sie wollen es doch erstmal wissen? Okay.

Sie müssen sich nur drei Worte merken:

  1. TOUCH
  2. TURN
  3. TALK

 

Martin Schulz hat dieses Prinzip konsequent angewandt. Er ist immer zunächst auf die Frage eingegangen, hat dann aber immer geschickt übergeleitet, zu dem, was er sagen wollte. Und er war sich dabei auch nicht zu schade, gefühlte 15 Mal „Nochmal“ zu sagen. Dieser Punkt war ihm einfach wichtig, also hat er ihn so oft wiederholt, dass ihn wirklich jeder mitbekommen hat.

 

1. Touch (Bewertung)

Nehmen wir mal an, Sie werden so richtig provoziert. Zum Beispiel: „Geben Sie doch einfach zu, dass Sie mit diesem Projekt vollkommen überfordert sind.“

Dann schnappen Sie nicht nach Luft und schon zweimal schießen Sie auf keinen Fall zurück. Und bitte, Sie fragen auch niemals bei einem Angriff nach: „Wie meinen Sie denn das?“

Sie gehen drauf ein, aber nur kurz. Und Sie bewerten die Aussage des Gegenübers. Und Sie sehen es als sportliche Herausforderung. Auf keinen Fall lassen Sie sich davon auch nur ansatzweise aus der Ruhe bringen.

Sie sagen also ganz souverän und gelassen:

  • „Da liegen Sie falsch.“
  • „Das wäre dann eine glatte Lüge.“
  • „Das hätten Sie wahrscheinlich gerne.“
  • „Mit uns beiden ist es heute wirklich schwierig.“ (hab ich bei Martin Schulz geklaut.)
  • „Sie sollten besser sachlich argumentieren.“
  • „Das ist Ihre Meinung.“
  • „Sie haben es hoffentlich nicht nötig, sich so zu äußern.“
  • „Stimmt nicht … So ist es.“
  • „Das steht hier nicht zur Debatte.“
  • „Das ist falsch, kehren Sie bitte zu einer sachlichen Argumentation zurück.“

 

2. TURN (Rückführung / Überleitung)

Jetzt bauen Sie die Brücke und führen zu Ihrem eigentlichen Thema zurück Sie leiten auf das über, worüber Sie sprechen möchten.

  • „Es geht heute um …“
  • „Der springende Punkt ist…“
  • „Wer die Fakten kennt, weiß…“
  • „Es ist vorherrschende Meinung, dass…“

 

3. TALK (Eigene Argumentation)

Und dann geht’s wieder um das, worüber Sie sprechen wollen.

Ganz einfach.

Oder doch nicht? Wissen Sie, was das Problem ist? Sie können diese paar Sprüche da oben jetzt auswendig lernen. Aaaaaaaber, wenn die Situation kommt, erwischt es Sie doch kalt. Weil Sie das üben müssen. Sie sollten mit jemandem arbeiten, der Sie völlig unvermittelt angreift. Der genau dann zuschlägt, wenn Sie überhaupt nicht damit rechnen und der auch nicht locker lässt.

 

Mit dieser Methode geraten Sie nicht mehr in Stress.

Das Thema „Unfaire Angriffe“ nimmt in meinem Workshops einen immer größeren Raum ein. Das Kommunikationsklima ist rauer geworden. Deshalb habe ich eine Methode entwickelt, bei der Ihnen zwar vielleicht zwischenzeitlich der Schweiss ausbricht, die Sie aber fit macht für jede x-beliebige Situation.

Buchen Sie mich als Ihre Sparringspartnern, die Sie auf Auseinandersetzungen im Job so vorbereitet, dass Sie sich gelassen und souverän abgrenzen können. Dabei spielt auch Humor eine große Rolle. Denn schließlich wollen Sie ja, dass Ruhe einkehrt und nicht, dass die Konversation eskaliert.

Klicken Sie hier und vereinbaren Sie ein kostenloses 20minütiges Kick-Coaching. Schreiben Sie einfach in den Betreff „TTT“ und in die Email Ihren Namen und Ihre Kontaktdaten.  Ich melde mich innerhalb von 24 Stunden bei Ihnen. Versprochen!

 

Hier finden Sie das gesamte Interview in der ARD-Mediathek. Ein schönes Beispiel sehen Sie ab Minute 34. Martin Schulz schafft es, die Vorwürfe einer ehemaligen Wählerin ernst zu nehmen und dann wieder auf sein Thema „Gerechtigkeit“ zu lenken.

Die Autorin

Melanie_Kuhlmann_10

Melanie Kuhlmann ist Diplom-Betriebswirtin, Business Coach (DVCT) und zertifizierter Reiss Profile Master für Motivprofilanalyse. Sie lebt mit ihrer Familie in Fürstenfeldbruck bei München.

Sie ist Autorin zahlreicher Lehrgänge zum Thema Visualisierung, Präsentieren und Change Management.

Melanie Kuhlmann leitet Entwicklungsprogramme für (Nachwuchs-) Führungskräfte, betreut Manager in der Entwicklung ihrer sozialen und kommunikativen Kompetenzen, führt Präsentationsworkshops und -trainings durch. Darüber hinaus berät sie Unternehmen in der Konzeption und Gestaltung von PowerPoint-Präsentationen. In den letzten 18 Jahren hat sie mehr als 1.000 Projekte in über 15 Branchen betreut. Zu ihren Seminarteilnehmern zählen Mitarbeiter aus Unternehmen von A wie Asset Management über Chemie, Maschinenbau, Pharma, Versicherungen und Wirtschaftsprüfung bis hin zu Z wie Zulieferer der Automobilindustrie.

Praxisnah und hilfreich.

Das Schlagfertigkeitstraining ist sehr praxisnah und hilfreich. Frau Kuhlmann versteht es, ihre jahrelange Erfahrung durch ihre professionelle, kompetente und authentische Art, dem Teil-nehmer nahe zu bringen und jeden einzelnen genau da abzuholen, wo er gerade steht.

Verena V., Key Account Managerin

Referenzen (Auszug)

1 & 1 Internet AG, Montabaur
almeda GmbH, München
BASF Aktiengesellschaft, Ludwigshafen
badenova AG und Co. KG
BayWa AG, München
Bildungswerk Badenwürttemberg
Contool AG, St. Gallen
CorpusSireo, Heusenstamm
DIS AG, Heidelberg
EuropAssistance, München
Generali Versicherungen, München
HypoVereinsbank (UniCredit) AG, München
Johnson & Johnson, Düsseldorf

Lidl Stiftung & Co. KG, Neckarsulm
Management Circle AG, Eschborn
Münchener Rückversicherung AG
Novartis Pharma GmbH, Nürnberg
Proventis GmbH, München
TCW Unternehmensberatung, München
Universitätsklinikum Tübingen, Tübingen
United Internet Media AG, Montabaur
Valeo Schalter- und Sensoren-GmbH
Volksbank Gießen, Gießen
Volksfürsorge, Hamburg
Walt Disney Company (Germany) GmbH

Für Ungeduldige: In nur acht Schritten zur freien Rede.

„Ich bin so nervös.“

„Ich kann nicht frei sprechen.“

„Muss das mit der Kamera unbedingt sein?“

Diese Einwände höre ich immer wieder, wenn ich im Workshop „wirkungsvoll präsentieren“ meine Kamera auspacke, damit meine TeilnehmerInnen ihren Auftritt proben können.

Vor allem das freie Sprechen bereitet dabei häufig Probleme. Und statt wenigstens auf das auf dem Tisch vor einem stehende Notebook zu schielen, drehen sich manche Redner beim Präsentieren um und lesen ab, was auf dem Chart steht. Wozu führt das?

  • Sie verlieren den Blickkontakt zu Ihren Zuhörern.
  • Man kann Sie schlecht verstehen.
  • Es wirkt nicht besonders souverän.

Wie anders würde es wirken, wenn Sie völlig frei, nur mit einem kleinen Presenter „bewaffnet“ durch Ihre Präsentation gehen? Mal mit, mal ohne Chart im Hintergrund sprechen, zwischendrin Fragen stellen. Hier kommen meine acht Tipps zur Freien Rede.

 

1. Kaufen Sie sich einen Presenter.

Ich selber nutze den Logitech R400 Presenter – erhältlich bei amazon für 31,99 Euro. Nein, ich bekomme dafür keine Provision. Damit können Sie losgelöst von Pult, Tisch und Laptop frei durch den Raum spazieren. Die leichte Handbewegung beim Weiterklicken fällt kaum auf. Sie können das Chart auch ausblenden – sehr hilfreich, um nicht in einer PowerPoint-Schlacht zu landen in der ein Chart das nächste jagt. Ein positiver Nebeneffekt:  Das leidige Thema „Was mache ich nur mit meinen Händen?“ entfällt.

Warum dieser Schritt zuerst? Wenn wir etwas ändern wollen, macht es Sinn, ins TUN zu kommen. Wenn diese TUN dann auch etwas kostet, sind wir viel eher bereit, den Weg weiter zu gehen, weil wir ja schon etwas investiert haben. Und es macht Spaß, sich frei durch den Raum bewegen zu können, ohne immer die Pfeiltaste auf dem Laptop im Blick haben zu müssen.

 

2. Besorgen Sie sich ein schönes Notizbuch für Ihre Ideen.

Hier notieren Sie ab sofort Zitate, die Ihnen gefallen, Geschichten, die Sie gehört haben, Links zu guten Beiträgen im Internet. Einfach alles, was Ihnen täglich begegnet und sich in eine gute Rede einbauen lässt. Schreiben Sie außerdem nach jeder Präsentationssituation auf (muss ja nicht täglich sein), was Sie dieses Mal anders gemacht haben und wie das beim Publikum angekommen ist. Wählen Sie ein Format nicht unter DIN A5.

 

3. Schauen Sie jeden Tag ein youtube-Video…

… von einem der richtig guten Redner und notieren Sie sich, was Ihnen positiv auffällt. Das kann Steve Jobs sein, der Ihnen u.a. den dezenten Einsatz seines Presenters zeigt, Helmut Schmidt wegen seiner präzisen Antworten, Michelle Obama wegen ihrer Emotionalität, die weltberühmte Rede der Kinder zur UN Klimakonferenz 1992 in Rio de Janeiro reißt Sie sowieso mit, Poetry Slam by Julia Engelmann wegen der akzentuierten Aussprache oder wer auch immer Sie beeindruckt hat. Von jedem guten Redner können Sie etwas lernen. Die einen präsentieren am Rednerpult, was die Körpersprache einengt, die anderen nutzen ein Headset und bewegen sich auf der ganzen Bühne, die einen sprechen völlig frei, die anderen nutzen Charts. Die Top Speaker lernen übrigens auch ständig dazu. Die Devise dabei ist: Kapieren, nicht kopieren. Finden Sie raus, was zu Ihnen passt. Sie müssen auch nicht die kompletten 1,5 Stunden ansehen. Oft reichen 10 Minuten. Und die sind gut investiert. Was Ihnen positiv auffällt, wandert sofort in Ihr Notizbuch.

 

4. Stützen Sie Ihr Gedächtnis.

Profis nutzen einen Teleprompter, der vorne auf der Bühne steht und ihnen die wichtigsten Stichpunkte, teils auch ganze Sätze liefert. Das ist quasi eine Präsentation, die nicht gezeigt wird. Sozusagen eine digitale Souffleuse.

Wenn ich Ihnen sage, dass ich vor kurzem Backstage bei einem sehr bekannten Comedian war und zum Schluss dort sogar das Wort „Foto“ auf dem Teleprompter erschien, um ihn daran zu erinnern, dass er noch ein Foto vom klatschenden Publikum machen muss, spätestens dann wissen Sie, dass die Profis auch nur mit Wasser kochen.

Sie haben keinen Teleprompter? Das habe ich mir fast gedacht. Dann stellen Sie bitte Ihr Notebook so hin, dass Sie dort „spicken“ können. Und nutzen Sie die Referentenansicht Ihres Laptops. Das ermöglicht Ihnen, Charts auf Ihrem Laptop und Notizen dazu zu sehen und gleichzeitig etwas anderes oder auch mal gar nichts auf dem Beamer zu zeigen.

Noch einfacher ist es, mit Moderationskarten zu arbeiten. Auch die gibt es bei amazon. Das machen die Profis übrigens auch. Auf diesen Karten steht in Stichpunkten drauf, was Sie sagen wollen. Diese sollten Sie mindestens am Anfang und am Ende einsetzen. Und kleiner Tipp: Nummerieren Sie sie. Ich habe mal erlebt, wie einer Rednerin ihre Karten zu Boden fielen. Sie waren nicht nummeriert. Peinlich war nicht, dass Sie ihr runtergefallen waren. Peinlich war die hektische Sortieraktion danach. Und noch ein Tipp: Verwenden Sie für jedes Kapitel eine neue Farbe, mindestens aber einen Extra-Stapel. Mehr als fünf Karten in der Hand wirken unprofessionell.

 

5. Formulieren Sie Anfang und Ende. Wort für Wort!

Gerade, wenn Sie noch nicht so erfahren sind im freien Sprechen, macht es Sinn, den Anfang und das Ende vorzuformulieren und so gut einzuüben, dass Sie die Worte im Schlaf beherrschen. Warum? Weil Sie sich damit warmlaufen. Und weil Ihre Zuhörer Ihnen am Anfang und am Ende die größte Aufmerksamkeit schenken. Da müssen Sie top drauf sein! Auf den Moderationskarten steht dann beispielsweise nur stichpunktartig die Geschichte, die Sie am Anfang erzählen wollen und das Fazit, mit dem Sie enden wollen.

Für den Einstieg in einen Vortrag, eine Rede, eine Präsentation eignen sich übrigens insbesondere Anekdoten, Aphorismen, Zitate, Gedichte, Sprüche und eigene Erlebnisse.

 

6. Üben Sie mit der Reizworttechnik.

Wie das geht? Sie schreiben sich Begriffe auf Karten, die Ihnen tagtäglich begegnen. Oder Sie bitten ein Familienmitglied, Ihnen Begriffe (Substantive) aufzuschreiben. z.B. Bundestagswahl, VW-Abgasskandal, Baufinanzierung, Auto, Haus, Hamster, Nachbarin, Tür. Nehmen Sie sich drei Karten und entwickeln dazu eine Geschichte.

Baufinanzierung – VW-Abgasskandal – Nachbarin wird dann zu. „Als gerade im Fernsehen über den Abgasskandal berichtet wurde, kam meine Nachbarin vorbei. Ich sprach sie bei der Gelegenheit auf ihre Baufinanzierung an.“

Auto – Hamster – Bundestagswahl liefert z.B. folgende Geschichte: „Wenn ich heute mit dem Auto zu Einkaufen fahre, nehme ich gleich den Hamster mit zum Tierarzt. Und wenn ich dort warten muss, lese ich mir das Interview mit Martin Schulz zur Bundestagswahl durch.“

Es geht nicht darum, superseriös zu sein. Sie sollen kreativ sein und Worte miteinander verknüpfen, die sonst nichts miteinander zu tun haben. Damit kurbeln Sie ihre Kreativität an. Und sie lernen, Geschichten zu erzählen. Je weiter die Begriffe auseinanderliegen, desto spannender ist es:

Busfahrer – Gartenzwerg – Verbraucherschutz
Der Verbraucherschutz hat erklärt, dass die Farben, mit denen die Gartenzwerge der Firma XY bestrichen sind, gesundheitsschädlich sind. Das hat mir mein Busfahrer auf dem Weg in die Arbeit erzählt.

In meinen Workshops sorgt diese Übung immer für sehr viel Heiterkeit. Es wird viel gelacht und mit dieser Lockerheit gehen wir dann in die nächste Präsentationsrunde. Die läuft meist um Welten besser als alles zuvor. Warum? Weil meine TeilnehmerInnen merken, wie leicht es geht, wie lustig es ist und wie gut es tut.

 

7. Keine Macht dem „Ähm“.

Hand aufs Herz. Das ist doch eine der größten Hemmnisse, oder? Diese miniwinzige Wort, das sich so frech in unseren Redefluss einschleicht. Wie Sie es wegbekommen, habe ich hier schon mal beschrieben.

Sie positionieren sich an der Stirnseite eines Tisches oder eines Stuhlkreises und stellen sich vor, auf jedem Stuhl würde eine Person sitzen. Nun wählen Sie einen x-beliebigen Satz und wechseln bei jedem Wort den Blickkontakt von einem Stuhl zum nächsten. Also: Guten___Morgen___meine___Damen___und___Herren___es___ist___mir___ein___
Vergnügen___heute___mit___Ihnen___über___die___Neustrukturierung___im___
Nein, so präsentieren Sie nicht live, das ist nur zum Üben.

Danach fassen Sie Worte zusammen: Guten Morgen — meine Damen und Herren — es ist — mir ein Vergnügen — heute — mit Ihnen — über die Neustrukturierung — im Vertrieb — zu sprechen.

Sie werden merken: Sie sprechen langsamer, akzentuierter und … das „Ähm“ verschwindet.

Üben Sie das mit langen Sätzen aus Ihrer Tageszeitung.

Schreiben Sie mir, wenn Sie es ausprobiert haben an mk@presentationpower.de

 

8. Zeichnen Sie sich selbst auf.

Sie haben doch ein Handy? Jetzt brauchen Sie nur noch ein Stativ. Diese gibt es in verschiedenen Varianten. Für mein Handy nutze ich ein flexibles Stativ, das ich überall befestigen kann. Praktisch ist die Fernbedienung, mit der ich die Kamera auslöse. Filmen Sie kleine Sequenzen und schauen Sie sich an wie Sie auf sich selbst wirken. Zeigen Sie Ihre Mini-Auftritte auch anderen und holen Sie sich konstruktive Kritik.

 

Sie wollen frei sprechen lernen?

Ich habe unzählige SeminarteilnehmerInnen zu souveränen Präsentatoren ausgebildet.

Buchen Sie mich als Ihre Sparringspartnerin, die Sie auf alle Arten von Präsentationssituationen vorbereitet. Klicken Sie hier und vereinbaren Sie ein kostenloses 20minütiges Kick-Coaching. Schreiben Sie einfach in den Betreff Kick-Coaching und in die Email Ihren Namen und Ihre Kontaktdaten.  Ich melde mich innerhalb von 24 Stunden bei Ihnen. Versprochen!

Die Autorin

Melanie_Kuhlmann_10

Melanie Kuhlmann ist Diplom-Betriebswirtin, Business Coach (DVCT) und zertifizierter Reiss Profile Master für Motivprofilanalyse. Sie lebt mit ihrer Familie in Fürstenfeldbruck bei München.

Sie ist Autorin zahlreicher Lehrgänge zum Thema Visualisierung, Präsentieren und Change Management.

Melanie Kuhlmann leitet Entwicklungsprogramme für (Nachwuchs-) Führungskräfte, betreut Manager in der Entwicklung ihrer sozialen und kommunikativen Kompetenzen, führt Präsentationsworkshops und -trainings durch. Darüber hinaus berät sie Unternehmen in der Konzeption und Gestaltung von PowerPoint-Präsentationen. In den letzten 18 Jahren hat sie mehr als 1.000 Projekte in über 15 Branchen betreut. Zu ihren Seminarteilnehmern zählen Mitarbeiter aus Unternehmen von A wie Asset Management über Chemie, Maschinenbau, Pharma, Versicherungen und Wirtschaftsprüfung bis hin zu Z wie Zulieferer der Automobilindustrie.

Referenzen im Präsentations-Coaching

1 & 1 Internet AG, Montabaur
almeda GmbH, München
BASF Aktiengesellschaft, Ludwigshafen
badenova AG und Co. KG
BayWa AG, München
Bildungswerk Badenwürttemberg
Contool AG, St. Gallen
CorpusSireo, Heusenstamm
DIS AG, Heidelberg
EuropAssistance, München
Generali Versicherungen, München
HypoVereinsbank (UniCredit) AG, München
Johnson & Johnson, Düsseldorf

Lidl Stiftung & Co. KG, Neckarsulm
Management Circle AG, Eschborn
Münchener Rückversicherung AG
Novartis Pharma GmbH, Nürnberg
Proventis GmbH, München
TCW Unternehmensberatung, München
Universitätsklinikum Tübingen, Tübingen
United Internet Media AG, Montabaur
Valeo Schalter- und Sensoren-GmbH
Volksbank Gießen, Gießen
Volksfürsorge, Hamburg
Walt Disney Company (Germany) GmbH

„Das Präsentationsseminar von Melanie Kuhlmann hebt sich positiv vom allgemeinen Seminareinerlei ab. In lockerer Atmosphäre wechseln sich in kleinem Kreis Ausbildung, praxisnahe Übungen und Feedback ab.“

Ralf Kleinschroth , Manager Investor Relations, Münchener Rückversicherungs AG, München

Friedfertig oder schlagfertig?

Wie Sie souverän und gelassen mit unfairen Angriffen umgehen.

Ich bereite gerade einen Workshop für eine Unternehmensberatung vor: „Umgang mit schwierigen Gesprächspartnern“. Natürlich geht es um konstruktive Gesprächsführung, De-Eskalation und Schlagfertigkeit. Ich mag dieses Wort nicht, weil ich der Meinung bin, dass zuschlagen keine Konflikte löst. Auf jeden Fall nicht langfristig. Aber sei´s drum. Das Wort ist beliebt, jeder stellt sich darunter etwas Bestimmtes vor, das ihn als Sieger vom Platz ziehen lässt.  In diesem Beitrag zeige ich Ihnen, dass Sie mit Friedfertigkeit und einer wertschätzenden Einstellung zu sich selbst auch sehr unfaire Angriffe erfolgreich parieren können.

„Bloß nicht nichts sagen“…

…heißt die oft postulierte Devise bekannter Schlagfertigkeitstrainer. Hm. Haben wir als Kinder nicht gelernt – Reden ist Silber, Schweigen ist Gold? Wohin jetzt mit unseren Glaubenssätzen, mit unseren schlechten Erfahrungen, mit unserer Angst, einem schwarzen Rhetoriker gegenüber zu sitzen oder zu stehen, der nur darauf lauert, uns „fertig zu machen.“ Was tun, wenn die Angst um den Job, den Kunden, den Auftrag, die Furcht vor einer Standpauke vom Chef, vorm eigenen Versagen uns die Kehle zuschnürt?

Friedfertig und souverän. Geht das?

Ja. Punkt. Geht. Ist nicht immer leicht und setzt ein paar Dinge voraus. Man muss seine Hausaufgaben gemacht haben, ein paar Glaubenssätze über Bord werfen und dafür andere, bessere Dinge fest in die Persönlichkeit eingebaut haben und die sind:

  1. Ich bin der wichtigste Mensch in meinem Leben.
  2. Ich akzeptiere mich mit all meinen Fehlern und Schwächen, meinen Stärken und Erfolgen.
  3. Ich akzeptiere mein Gegenüber mit all seinen Fehlern und Schwächen, seinen Stärken und Erfolgen.
  4. Ich bin nicht besser oder schlechter als der andere.
  5. Der andere ist nicht besser oder schlechter als ich.
  6. Wenn mich jemand angreift, zeigt sie/er damit ihre/seine Angst.
  7. Niemand kann mich verletzen, außer ich selbst.
  8. Feedback (auch unsachliches) ist ein Geschenk. Es zeigt, dass mein Gegenüber Interesse an der Sache, an mir hat.

 

Natürliche Gelassenheit kommt von innen.

Ganz einfach: Ihre innere Einstellung strahlt nach außen. Immer. Nicht immer für jeden sichtbar. Aber unterschwellig für das Unterbewusstsein des anderen spürbar. Und das reicht aus, um entweder Sympathien oder Antipathien auszulösen. Wenn ich also freundlich und selbstsicher auftrete, ist die Hemmschwelle für den anderen, mich anzugreifen, etwas höher, als wenn ich schon „auf Krawall gebürstet“, ängstlich oder unsicher einen Raum betrete.

Ein paar konkrete Tipps für souveräne Reaktionen

Ja, ich weiß, ein bisschen genauer möchten Sie es schon haben. „Was soll ich denn nun sagen, wenn mein Vorgesetzer, mein Kollege/meine Kollegin, meine Nachbarin, die Lehrerin, meine pubertierende Tochter so oder so reagiert und mir der Kamm schwillt.“ Stimmts?

  1. Grundsätzlich: Haben Sie Ihre Hausaufgaben gemacht? Sind Sie mit sich selbst im Reinen? Wer kann Sie verletzen? Richtig, nur Sie selbst. Und wer ist besser oder schlechter als Sie? Genau. Niemand.
  2. Geh zur Seite: Mental zur Seite treten und den Angriff vorbeiziehen lassen. Diese Technik aus dem Aikido ist sehr wirkungsvoll, weil die negative Energie verpufft.
  3. Merke: Es hat nichts mit Ihnen als Person zu tun, es sind die Emotionen, Bedenken, unangemessenen Verhaltensweisen, das negative Weltbild, die Ängste Ihres Gegenübers!
  4. Wenn nichts mehr hilft –> Gesprächsaufschub: „Wenn wir wieder konstruktiv miteinander reden können, setze ich das Gespräch fort.“
  5. Zurück zur Sache: Worum geht’s wirklich?

Vom Mond aus betrachtet…

… ist das alles halb so wild. Es gibt zweifelsohne Situationen in Gesprächen, die sehr unangenehm sind. Nehmen Sie bereits im Vorfeld eines kritischen Gesprächs die Meta-Ebene ein und sehen sich das Gespräch von oben aus an. Sie werden feststellen, dass Sie viel gelassener sind, was nicht nur Ihr Gesprächspartner spürt, sondern Ihnen vor allem die nötige Souveränität verschafft.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen wundervolle Erfahrungen mit einer positiven Einstellung sich selbst gegenüber. Und Sie wissen ja: Es hat nichts mit Ihnen zu tun!

Sonderaktion: 10 Prozent Rabatt bis Ende November 2016!

Neukunden aufgepasst: Für Coaching-Termine bis Ende November erhalten Sie einen Vorzugspreis von 180,00 Euro / Stunde (statt 200,00 Euro / Stunde). Rufen Sie gleich an und sichern Sie sich einen Termin: 0170 / 5407838 oder schreiben Sie mir eine Mail an mk@presentationpower.de

Coach vor Ort - ein neues Konzept für innovative HR-Abteilungen

Coach vor Ort downloaden

Sie möchten Ihre Mitarbeiter individuell fördern? Und zwar nicht erst dann, wenn es brennt, sondern konsequent und fortlaufend?

Sie wollen Ihren Nachwuchsführungskräften die Möglichkeit geben, ihr Potenzial voll auszuschöpfen?

Und Sie hätten gerne einen Coaching-Profi an Bord, der schnell und flexibel reagieren kann?

Die Autorin

Melanie_Kuhlmann_10

Melanie Kuhlmann ist Diplom-Betriebswirtin, Business Coach (DVCT) und zertifizierter Reiss Profile Master für Motivprofilanalyse. Sie lebt mit ihrer Familie in Fürstenfeldbruck bei München.

Sie ist Autorin zahlreicher Lehrgänge zum Thema Visualisierung, Präsentieren und Change Management.

Melanie Kuhlmann leitet Entwicklungsprogramme für (Nachwuchs-) Führungskräfte, betreut Manager in der Entwicklung ihrer sozialen und kommunikativen Kompetenzen, führt Präsentationsworkshops und -trainings durch. Darüber hinaus berät sie Unternehmen in der Konzeption und Gestaltung von PowerPoint-Präsentationen. In den letzten 18 Jahren hat sie mehr als 1.000 Projekte in über 15 Branchen betreut. Zu ihren Seminarteilnehmern zählen Mitarbeiter aus Unternehmen von A wie Asset Management über Chemie, Maschinenbau, Pharma, Versicherungen und Wirtschaftsprüfung bis hin zu Z wie Zulieferer der Automobilindustrie.

Referenzen im Präsentations-Coaching

1 & 1 Internet AG, Montabaur
almeda GmbH, München
BASF Aktiengesellschaft, Ludwigshafen
badenova AG und Co. KG
BayWa AG, München
Bildungswerk Badenwürttemberg
Contool AG, St. Gallen
CorpusSireo, Heusenstamm
DIS AG, Heidelberg
EuropAssistance, München
Generali Versicherungen, München
HypoVereinsbank (UniCredit) AG, München
Johnson & Johnson, Düsseldorf

Lidl Stiftung & Co. KG, Neckarsulm
Management Circle AG, Eschborn
Münchener Rückversicherung AG
Novartis Pharma GmbH, Nürnberg
Proventis GmbH, München
TCW Unternehmensberatung, München
Universitätsklinikum Tübingen, Tübingen
United Internet Media AG, Montabaur
Valeo Schalter- und Sensoren-GmbH
Volksbank Gießen, Gießen
Volksfürsorge, Hamburg
Walt Disney Company (Germany) GmbH

„Das Präsentationsseminar von Melanie Kuhlmann hebt sich positiv vom allgemeinen Seminareinerlei ab. In lockerer Atmosphäre wechseln sich in kleinem Kreis Ausbildung, praxisnahe Übungen und Feedback ab.“

Ralf Kleinschroth , Manager Investor Relations, Münchener Rückversicherungs AG, München

Wie Sie mit nur drei Buchstaben in jeder (PowerPoint)-Präsentation maximal erfolgreich sind.

„Was ich mit der Präsentation erreichen will?“

Meine Coaching-Kundin schaut mich aufmerksam an. „Ich möchte zeigen, was wir schon alles in dem Projekt erreicht haben.“

Ich frage nochmal nach:

„Was ist Ihr Ziel? Was sollen die ZuhörerInnen oder Leser nach Ihrer Präsentation denken, fühlen, tun?“

„Hm.“ Sie denkt ein paar Sekunden nach und erklärt mir dann mit leuchtenden Augen: „Ich möchte, dass sie verstanden haben, wie wichtig dieses Projekt für unser Unternehmen ist, dass sie bei diesem Projekt mitmachen, dass sie davon ebenso begeistert sind, sodass wir letztendlich die Kultur im ganzen Unternehmen verändern können.“

Ich fasse für sie zusammen: „Sie wollen also, dass Ihre ZuhörerInnen verstanden haben, um was es in dem Projekt geht, sich aktiv daran beteiligen und so ihren Beitrag dazu leisten, dass die gesamte Kultur im Unternehmen sich an den neuen Werten orientiert.“

„Ja genau.“

„Und wie können Sie das gewährleisten?“

– frage ich weiter.

Präsentation, Zielsetzung, Erfolg

Die Ziele einer Präsentation müssen glasklar definiert sein.

Sie überlegt, dann sprudelt es aus ihr raus:

„Ich beschränke mich auf die wesentlichen Eckpfeiler des Projekts, lege dar, welchen Nutzen jeder einzelne und das gesamte Unternehmen hat und zeige, wie man sich aktiv beteiligen kann.“

So oder so ähnlich beginne ich meist ein Gespräch, wenn einer meiner Kunden mit mir über eine anstehende Präsentation spricht. Dabei stelle ich oft fest, dass die Zielsetzung in vielen Präsentationen nicht genau definiert ist. Bleiben wir bei dem obigen Beispiel, wird das Ziel nach diesem ersten Interview SMART formuliert sein:

Ziele sind SMART.

  • S: Spezifisch:

    >>> Ich möchte meine ZuhörerInnen so begeistern, dass mindestens 50 Prozent sich anschließend bei mir für eine Projektteilnahme anmelden.

  • M: Messbar:

    >>> Ich werde die Präsentation insgesamt fünf mal vor je 20 Personen halten und möchte anschließend 50 neue Projektteilnehmer gewonnen haben.

  • A: Attraktiv:

    >>> Die neuen Projektteilnehmer haben in ihrer täglichen Arbeit einen großen Nutzen von der Teilnahme. Der Nutzen für das Kernteam besteht darin, dass wir die Botschaft schnell im gesamten Unternehmen verankern können.

  • R: Realistisch:

    >>> Aus den Erfahrungen der letzten Monate und den vielen Gesprächen, die ich geführt habe, halte ich 50 Prozent für realistisch.

  • T: Terminiert:
    >>> Ich halte die Präsentation in den nächsten fünf Wochen fünfmal. Das heißt, in spätestens sechs Wochen haben wir unser Projektteam um 50 Personen vergrößert.

Präsentation, Köder, Fisch, Zielgruppe, Aufbereitung, Gestaltung

Der Köder muss dem Fisch schmecken: Wie Sie Ihre Zielgruppe an die Angel bekommen.

„So, dann fangen wir jetzt an, ich habe schon ein paar tolle Bilder rausgesucht, die würde ich Ihnen gerne zeigen.“

Nur ungern bremse ich sie: „Einen Moment noch: Wir müssen Ihre Zielgruppe genauer unter die Lupe nehmen.“

Ungläubig schaut sie mich an: „Übertreiben Sie jetzt nicht ein bisschen? Ich meine, ich will ja auch irgendwann mal mit den Charts anfangen.“

„Können Sie gerne tun. Die Frage ist nur, ob Sie dann vielleicht die falsche Brille aufhaben“, erkläre ich sanft.

„Wieso? Ich weiß doch, wie meine Kolleginnen und Kollegen ticken,“ pariert sie.

„Dann schlage ich vor: Sie beantworten mir kurz folgende fünf Fragen und dann können wir auch bald anfangen, die Charts in Angriff zu nehmen.“

Zielgruppen stellen kritische Fragen.

  1. Was wissen Ihre Kolleginnen und Kollegen schon über das Projekt?

  2. Welche Rolle spielen sie? Sind sie selbst Entscheider oder müssen sie die Idee noch an jemand anderen „verkaufen“?

  3. Welche Art der Aufbereitung erwarten Ihre Kolleginnen und Kollegen?

  4. Wie relevant ist das Thema für Ihre ZuhörerInnen?

  5. Welche kritischen Fragen könnten Ihre ZuhörerInnen stellen?

Sie taxiert mich kurz und beantwortet die Fragen der Reihe nach. Bei der Art der Aufbereitung stockt sie kurz: „Moment, Sie meinen, es könnte sein, dass eine PowerPoint-Präsentation vielleicht gar nicht erwartet wird?

„Das habe ich nicht gesagt, das sagen Sie. Aber natürlich könnte es sein, dass es spannend wäre, wenn Sie neue Wege in der Unternehmenskultur gehen wollen, diese auch schon in der Präsentation des Projekts zu gehen.“

„Hm. Ein Film vielleicht? Oder zumindest ein eingebundenes Video? Oder vielleicht eine Diashow mit Impressionen aus den bisherigen Projektsitzungen? Oder sollte ich vielleicht ein paar symbolhafte Gegenstände mitnehmen?“ Sie kommt ins Grübeln. Nach einiger Zeit einigen wir uns aus Kostengründen auf eine integrierte Diashow mit Musik, die die gesamte Präsentation lebendiger macht und Emotionen weckt. Für ein Video oder einen Erklärfilm fehlt im Moment das Budget und auch die Zeit.

Ebenfalls etwas länger dauert die Analyse der möglichen Kritischen Fragen. Nach einigem Überlegen kommen wir auf drei Punkte: „Wie soll ich das zeitlich unterkriegen, wenn ich bei dem Projekt mitmache?“ — „Was sollte ich denn davon haben?“ — „Wie soll ich denn was bewegen, die Entscheidungen werden doch eh ganz oben gefällt.“

Präsentation, Zeitplanung, Erfolg, Auf den Punkt

Wer hat an der Uhr gedreht? Wieviel Zeit haben Sie denn zur Verfügung?

„So.“ Sie lächelt zufrieden. „Jetzt können wir aber loslegen.“

„Noch nicht ganz:

Wir müssen noch klären, wie viel Präsentationszeit Sie überhaupt haben.“

„Achso“, sie seufzt. „Stimmt. Hm. Ich denke, länger als 20 Minuten sollte ich das nicht ausdehnen.“

„Hervorragend“, sage ich. „Damit wissen wir jetzt auch gleich, wie wir die Präsentation aufbauen. Wir starten mit einer kurzen Einführung von etwa einer Minute, dann kommen 2 Minuten Fakten zum Projekt und dann die Diashow mit etwa 90 Sekunden…“

Ich breche hier mal ab, denn die genaue Ausarbeitung würde jetzt zu weit führen.

Managen Sie Ihre Zeit!

  1. Wieviel Zeit bleibt für die Vorbereitung? Wenn es nur ein Tag ist, brauchen Sie über aufwändige Videos nicht mehr nachzudenken.

  2. Wer ist gegebenenfalls noch in die Abstimmung der Inhalte mit eingebunden? Achtung, hier lauert eine große Zeitfalle!

  3. Wie fit sind Sie in PowerPoint? Konzentrieren Sie sich gegebenenfalls nur auf die Skizzierung Ihrer Inhalte und überlassen Sie die Gestaltung und Aufbereitung einem Profi.

  4. Wieviel Präsentationszeit haben Sie? Auch bei nur 20 Minuten müssen Sie möglicherweise 5 Minuten Fragen und Diskussion mit einplanen.

Drei Buchstaben – große Wirkung

 

Z wie Ziel:

Welches Ziel verfolgen Sie? Was sollen Ihre ZuhörerInnen / die Empfänger Ihrer Präsentation danach denken, fühlen, tun? Ist dieses Ziel SMART, das heißt spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert? Und können Sie dieses Ziel in maximal drei Sätzen komplett erläutern?

Z wie Zielgruppe:

Wer ist das? Was erwarten sie? Was wissen Sie schon? Welche Rolle spielen sie? Wie relevant / bedeutsam ist das Thema für Sie?

Z wie Zeit:

Wie viel Zeit haben Sie für die Vorbereitung der Präsentation und wieviel Zeit haben Sie für den Vortrag selbst? Wieviel Charts / Dias / Filme können Sie denn in dieser Zeit überhaupt zeigen, sodass Ihre ZuhörerInnen noch alles mitbekommen?

Wenn Sie die drei Z in Ihrer Präsentationsvorbereitung konsequent beachten, werden sich sowohl Ihre PowerPoint-Charts oder auch sonstigen Medien als auch Ihre Art zu präsentieren kolossal verbessern.

Sie werden die wichtigen Botschaften auf den Punkt bringen. Sie werden sich die Aufmerksamkeit Ihrer ZuhörerInnen, Ihrer Vorgesetzten, Ihrer Kunden sichern.

Sie werden überzeugen, motivieren und begeistern.

Das tut Ihnen und Ihrer Persönlichkeit gut, beflügelt Ihre Karriere und sichert Ihnen die Dankbarkeit und Sympathie Ihrer ZuhörerInnen.

Buchen Sie jetzt Ihr persönliches Kick-off-Coaching für Ihre erfolgreiche Präsentation.

Machen Sie es wie meine Kunden: Buchen Sie ein Kick-Off-Coaching als Startschuss für die Vorbereitung Ihrer Präsentation. In maximal 4 Stunden stehen Struktur, Inhalt, Medieneinsatz und erste Visualisierungsideen.

Sonderaktion: 10 Prozent Rabatt bis Ende September 2016!

Für Coaching-Termine bis Ende September erhalten Sie einen Vorzugspreis von 180,00 Euro / Stunde (statt 200,00 Euro / Stunde). Rufen Sie gleich an und sichern Sie sich einen Termin: 0170 / 5407838 oder schreiben Sie mir eine Mail an mk@presentationpower.de

Die Autorin

Melanie_Kuhlmann_10

Melanie Kuhlmann ist Diplom-Betriebswirtin, Business Coach (DVCT) und zertifizierter Reiss Profile Master für Motivprofilanalyse. Sie lebt mit ihrer Familie in Fürstenfeldbruck bei München.

Sie ist Autorin zahlreicher Lehrgänge zum Thema Visualisierung, Präsentieren und Change Management.

Melanie Kuhlmann leitet Entwicklungsprogramme für (Nachwuchs-) Führungskräfte, betreut Manager in der Entwicklung ihrer sozialen und kommunikativen Kompetenzen, führt Präsentationsworkshops und -trainings durch. Darüber hinaus berät sie Unternehmen in der Konzeption und Gestaltung von PowerPoint-Präsentationen. In den letzten 18 Jahren hat sie mehr als 1.000 Projekte in über 15 Branchen betreut. Zu ihren Seminarteilnehmern zählen Mitarbeiter aus Unternehmen von A wie Asset Management über Chemie, Maschinenbau, Pharma, Versicherungen und Wirtschaftsprüfung bis hin zu Z wie Zulieferer der Automobilindustrie.

Referenzen in Präsentations-Coaching und Gestaltung

1 & 1 Internet AG, Montabaur
almeda GmbH, München
Arcandor (KarstadtQuelle), Essen
BASF Aktiengesellschaft, Ludwigshafen
badenova AG und Co. KG
BayWa AG, München
Bildungswerk Badenwürttemberg
Contool AG, St. Gallen
CorpusSireo, Heusenstamm
DIS AG, Heidelberg
EuropAssistance, München
Generali Versicherungen, München
Honeywell Airport Systems GmbH, Wedel
HypoVereinsbank (UniCredit) AG, München
Johnson & Johnson, Düsseldorf
Journal International GmbH, München
KammannRossi GmbH, Köln

Lidl Stiftung & Co. KG, Neckarsulm
Linde AG, Pullach
Management Circle AG, Eschborn
Media-Saturn GmbH, Ingolstadt
Münchener Rückversicherung AG
Novartis Pharma GmbH, Nürnberg
Postbank AG, Bonn
Promerit GmbH, Frankfurt
Proventis GmbH, München
TCW Unternehmensberatung, München
Universitätsklinikum Tübingen, Tübingen
United Internet Media AG, Montabaur
Valeo Schalter- und Sensoren-GmbH
Volksbank Gießen, Gießen
Volksfürsorge, Hamburg
Walt Disney Company (Germany) GmbH
Zenit GmbH, Mülheim an der Ruhr

Ich fand Ihr Seminar „Reporting Design“ sehr hilfreich, da ich heute meine Grafiken und Berichte mit anderen Augen sehe. Wir sind gerade dabei, unsere bestehenden Grafiken zu überarbeiten. Fazit: Klasse Bezug zur Praxis.

Mathias Göhrig, Geschäftsleitung Naturin GmbH & Co KG, Weinheim

Keine Macht dem „Ähm“

Es ist nicht besonders souverän, seinen Redefluss mit diesem kleinen Wörtchen zu oft zu unterbrechen. Deshalb hier ein kleiner Trick, den man wunderbar zu Hause trainieren und dann beim nächsten Vortrag erfolgreich anwenden kann. Sie picken sich einen Satz raus, der nicht mehr als 8 Worte hat.

Zum Beispiel: „Ich stelle heute die Marketingstrategie für 2016 vor.“ Stellen Sie sich an die Stirnseite Ihres Esstisches und widmen jedem Stuhl im Uhrzeigersinn EIN Wort. (Erster Stuhl) „Ich“ (nächster Stuhl) „stelle“ (nächster Stuhl) „heute“ (nächster Stuhl) und so weiter. Wenn Sie keine acht Stühle haben, beginnen Sie eben wieder von vorne.

Was sich anfangs etwas merkwürdig anfühlt, führt nach mehrfachem Ausprobieren nicht nur dazu, dass Sie überhaupt gar keinen Platz mehr für ein „Ähm“ haben, sondern gleichzeitig auch langsamer sprechen. Und – ganz nebenbei – trainieren Sie auch noch den Blickkontakt mit den (zugegeben während der Übung nicht anwesenden) Zuhörern.

Wenn Sie etwas geübter sind, picken Sie sich längere Sätze raus und widmen jedem Stuhl auch mal zwei oder drei Worte. Sie können dann auch variieren: Ein Stuhl bekommt nur ein Wort, der nächste zwei, der nächste wieder eins, dafür der vierte Stuhl drei Worte.

Probieren Sie es aus. Viel Erfolg!

 

 

Hier finden Sie das gesamte Seminarprogramm 2016 >>>